(Lausanne, 20.01.2026) 2026 wird in der Westschweiz ein wahrhaftiges Biojahr. Drei wichtige Akteure der biologischen Landwirtschaft – das FiBL, Bio Suisse und bio.inspecta – laden die Landwirtschaft, die Medien, Entscheidungsträger*innen und die Konsument*innen ein, die Vitalität und Vielfalt eines sich ständig weiterentwickelnden Sektors zu entdecken.
Drei Akteure, eine gemeinsame Dynamik
Das in der Schweiz gegründete FiBL ist das weltweit führende Forschungsinstitut für biologischen Landbau. Es betreibt angewandte Forschung in enger Zusammenarbeit mit Bäuerinnen und Bauern, der Lebensmittelbranche und Institutionen.
Bio Suisse ist die Dachorganisation des biologischen Landbaus und verantwortlich für das Label Knospe, das hohe Standards in der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung garantiert.
Bio.inspecta ist die unabhängige Kontroll- und Zertifizierungsstelle, die Kontrollen und Zertifizierungen nach schweizerischen und internationalen Bio-Standards durchführt und damit Transparenz, Glaubwürdigkeit und Konformität der Praktiken gewährleistet.
Die Westschweiz als strategische Säule des Bioanbaus in der Schweiz
In den letzten zehn Jahren hat der Schweizer Biosektor ein deutliches Wachstum verzeichnet: 4,1 Milliarden Franken Umsatz im Jahr 2024 – 12,3 % Marktanteil im Einzelhandel und eines der höchsten Niveaus weltweit (458 Franken pro Kopf und Jahr). In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der Biobetriebe um 21 % auf über 7200 Knospe-Betriebe, die 18,2 % der landwirtschaftlichen Fläche der Schweiz ausmachen.
Dank der Vielfalt ihrer Gebiete – städtische, ländliche und Berggebiete – konzentriert die Westschweiz eine breite Palette von Bioproduktionen: Ackerbau, Weinbau, Obstbau, Gemüseanbau, Viehzucht und Lebensmittelverarbeitung. Die französischsprachigen Kantone mit ihren über 1000 Biobetrieben spielen eine treibende Rolle bei der Entwicklung kurzer Vertriebswege und des Direktverkaufs und der Innovation im Agrar- und Lebensmittelsektor, insbesondere im Bereich der pflanzlichen Proteine. Sie sorgen für eine starke kantonale Dynamik und ein ausgeprägtes Bewusstsein der Verbraucher für Umwelt- und Ernährungsfragen.
Forschung als Motor der Entwicklung des Bioanbaus
Das FiBL liefert die wissenschaftlichen Grundlagen, die für die Entwicklung des biologischen Landbaus unerlässlich sind. Es unterstützt Innovation, Klimaanpassung und die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Systeme. Diese angewandte und partizipative Forschung ermöglicht es dem Biosektor, glaubwürdig, innovativ und zukunftsorientiert zu bleiben.
Weitere Informationen
Kontakt
Claire Berbain, Medienverantwortliche FiBL Westschweiz
Veranstaltungen zur Feier des Bioanbaus
- Treffen vor Ort von April bis November 2026 in jedem französischsprachigen Kanton. Diese Treffen richten sich an die Presse, Entscheidungsträger und interessierte Kreise und sollen die "On-Farm"-Forschung bekannt machen, indem ein Versuchsprojekt vorgestellt und innovative Landwirte und Landwirtinnen vorgestellt werden, mit denen das FiBL eng zusammenarbeitet.
- Die Biokonferenz im November 2026 – Vorträge, Informationsaustausch und Reflexionen zum Thema "Bio ist die Schweiz".
- Verstärkte Präsenz bei kommenden Landwirtschaftsveranstaltungen – BioAgri in Moudon VD im Mai, regionale Märkte und kantonale Veranstaltungen in Saignelégier JU, Freiburg, Bulle FR, Cernier NE, Festi'Terroir in Genf, Paléo in Nyon VD, Semaine du Goût, Epicurialpes in Grimentz VS usw.
Website
Alle Informationen zu "2026, das Biojahr in der Westschweiz" finden Sie hier: 10ans.bioactualites.ch





