Die Fütterung mit Insekten hat bei Nutztieren vielversprechende Ergebnisse hervorgebracht. Insbesondere die Fütterung mit lebenden Larven verspricht große Vorteile (lokales Upcycling, Tierwohl, Ressourceneffizienz, Praktikabilität).
Obwohl wissenschaftlich belegt, konnte das Potenzial bislang in der Praxis nicht gehoben werden. Mit dem Omnivore-Container können Landwirte mit geringen Investitionen eigene Futterlarven produzieren. Wettbewerber bieten größere Anlagen an, die allerdings eine Produktion im Vollerwerb erfordern.
Auf Basis des Omnivore-Containers soll nun gezeigt werden, dass mit Insektenlarven der organische Stoffkreislauf bei Landwirten geschlossen werden kann. Dazu soll Fütterungstechnik entwickelt werden, die eine unkomplizierte Fütterung der lebenden Insektenlarven erlaubt. Es sollen weiterhin die Synergien mit Biogasanlagen aufgezeigt werden. Dazu wird der Omnivore-Container für den Betrieb mit Abwärme befähigt. Die Insektenrückstände werden durch eine Vorbehandlung für die Biogasanlage aufbereitet. Insgesamt soll die Praxistauglichkeit der Integration der Insektenproduktion in die Schweinehaltung und Biogasproduktion demonstriert werden.
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