Die Grüne Reiswanze (N. viridula) ist ein invasiver Schädling, der zunehmend Schäden im österreichischen Gemüse- und Ackerbau verursacht. Aufgrund steigenden Befallsdrucks und klimawandelbedingter Populationszunahmen besteht dringender Handlungsbedarf. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Testung praxistauglicher, ökologisch verträglicher und wirtschaftlich tragfähiger Strategien zur Kontrolle von N. viridula. Dazu werden natürliche Gegenspieler auf Sojaflächen erfasst und ihr biologisches Kontrollpotenzial bewertet. Eine optimierte Ausbringung des Eiparasitoids Trissolcus basalis wird im Freiland und geschützten Anbau getestet. Ergänzend werden die Anfälligkeit verschiedener Sojasorten, Kultur- und Sortenpräferenzen der Reiswanze sowie das Potenzial ausgewählter Blühpflanzen als Fangpflanzen untersucht. Zudem werden Schäden an Käferbohnen quantifiziert und mechanische Bekämpfungsverfahren evaluiert. Ein umfassendes Wissensmanagement sichert den Transfer der Ergebnisse in Praxis, Beratung und Forschung.
Projektleitung