Die EU-Öko-Verordnung verlangt, dass ab 2037 alle pflanzlichen Bioprodukte auf ökologisch vermehrtem Saat- und Pflanzgut basieren. Diese Anforderung stellt die gesamte Bio-Branche vor große Herausforderungen. Besonders im Wein-, Obst-, Kräuter- und Gemüseanbau fehlt bislang ausreichend Bio-Pflanzenvermehrungsmaterial.
Noch hat die Bio-Branche eine Chance, die Deadline 2037 als gemeinsame Herausforderung anzunehmen und den Einsatz von Biosaat- und Pflanzgut systematisch auszubauen. Ohne gemeinsame Lösungen entlang der Wertschöpfungskette drohen hingegen gravierende Versorgungsengpässe. Bei der FiBL-Saatgut-Konferenz am 7. und 8. Juli im Biohotel LindenGut bei Fulda diskutieren Vertreter:innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Politik, Handel und Verbänden, ob und wie solche Engpässe verhindert werden können.
Termin/Dauer
Beginn: Dienstag, 07.07.2026, 10.00 Uhr
Ende: Mittwoch, 08.07.2026, ca. 13.00 Uhr
Zielgruppe
Vertreter*innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Politik, Handel und Verbänden
Kosten der Teilnahme
Tagungsbeitrag inkl. Verpflegung: 130 €
Die Übernachtung ist von den Teilnehmenden selbständig zu buchen und zu zahlen.
Einladung mit Programm
PDF (1.8 MB) zum Download
Anmeldung
Online-Anmeldung
Anmeldeschluss: 15.06.2026