Das Projekt zielt darauf ab, die Rolle von Gärresten aus der landwirtschaftlichen Methanisierung für die Bodenfruchtbarkeit im Kanton Waadt zu analysieren und Empfehlungen für deren Verwendung zu formulieren. Es ist Teil der Überlegungen der Direction générale de l'environnement (DGE) zur Entwicklung der Methanisierung und zum Recycling von Nährstoffen. Die Studie untersucht den Beitrag von Gärresten zur Erhaltung der organischen Substanz und der Bodenqualität sowie die agronomischen und ökologischen Risiken, die mit ihrer Ausbringung verbunden sind (Kohlenstoffverluste, Stickstoff- oder Phosphorüberschuss, Mikroverunreinigungen). Sie analysiert auch die mögliche Konkurrenz zwischen Gärresten und anderen organischen Substanzen wie Mist, Kompost oder Ernterückständen.
Das Projekt stützt sich auf wissenschaftliche Literatur und eine agronomische Analyse des Waadtländer Kontexts. Die Analysen hängen stark von der Verfügbarkeit von Daten über organische Stoffflüsse und Methanisierungsanlagen ab. Es sind drei Phasen vorgesehen: Zusammenfassung des Wissensstands, agronomische und territoriale Analyse, und Formulierung von Empfehlungen. Die Studie wird in einem detaillierten technischen Bericht und einer Zusammenfassung für die Entscheidungsträger*innen der DGE münden.
Projektleitung