Der Klimawandel stellt biologische Landwirtschaftssysteme in Korea und der Schweiz vor zunehmende Herausforderungen, während beide Länder gleichzeitig vor der Aufgabe stehen, junge Landwirtinnen und Landwirte zu unterstützen und für die Landwirtschaft zu gewinnen. Dieses Projekt zielt darauf ab, klimapositiv ausgerichtete biologische Landwirtschaftsmodelle zu entwickeln und zu testen, die realistisch, bezahlbar und unter realen landwirtschaftlichen Bedingungen anwendbar sind.
Das Projekt wird biologische Demonstrationsbetriebe auswählen, klimapositiv ausgerichtete Praktiken einführen, deren Wirkungen beobachten und ihre Auswirkungen auf Betriebsebene bewerten. Diese Praktiken werden sowohl zur Minderung des Klimawandels beitragen, durch die Reduktion von Treibhausgasemissionen und die Verbesserung der Kohlenstoffspeicherung, als auch zur Anpassung, durch eine stärkere Resilienz gegenüber klimabedingten Risiken.
In Korea werden zwei komplementäre Systeme vorgeschlagen: ein biologischer gemischter Upland-Gemüsebaubetrieb und ein biologischer gemischter Betrieb mit Rindern. Diese Systeme ermöglichen es dem Projekt, verschiedene klima- und resilienzfördernde Praktiken zu bewerten.
Durch die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Korea (Rural Development Administration, RDA) und der Schweiz (Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL) wird das Projekt den Wissensaustausch, die Bewertung auf Betriebsebene und die Entwicklung praktischer Modelle unterstützen, die mit anderen Landwirtinnen und Landwirten geteilt werden können. Die erwartete Wirkung besteht darin, die Nachhaltigkeit und Klimaresilienz biologischer Landwirtschaftssysteme zu stärken und gleichzeitig deren Relevanz und Attraktivität für junge Landwirtinnen und Landwirte zu erhöhen.
Projektleitung