Das Projekt förderte nachhaltige, widerstandsfähige und gerechte Ernährungssysteme im Süden Benins, indem es agrarökologische Praktiken einführte. Aufbauend auf den Erfolgen des DAPRASB-Projekts (Verbreitung agrarökologischer Praktiken in Süd-Benin) stärkte das SAF-B-Projekt die Position der Kleinbauern, verbesserte ihre Anbindung an lokale Lebensmittelversorgungsketten und setzte sich für eine nachhaltige Agrarpolitik ein. In den Gemeinden Zè, Toffo und Dangbo wurden innerhalb von 18 Monaten 345 Bauern, darunter 33 bis 35 Prozent Frauen, in agrarökologischem Pflanzenschutz, Bodenfruchtbarkeitsmanagement und der Herstellung biologischer Betriebsmittel (Bokashi, Apichi-Biopestizid und Aschebrühe) geschult.
Zudem wurden neun Bauernfeldschulen als lebende Demonstrationsflächen eingerichtet, die alle zwei Wochen betreut wurden. Im Rahmen des Projekts wurden 360 Exemplare des Handbuchs "Agrarökologie in Westafrika" verteilt, wodurch schätzungsweise 1 725 Menschen indirekt erreicht wurden. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählten eine verringerte Abhängigkeit von chemischen Betriebsmitteln, eine gestärkte Eigenständigkeit der Bäuerinnen und Bauern, eine verbesserte Gemeinschaftskohäsion und eine erhöhte Klimaresilienz.
Projektleitung