Die Umsetzung der Sorgfaltspflicht (Due Dilligence) in globalen Wertschöpfungsketten kann eine Herausforderung darstellen, insbesondere bei Partnern in Entwicklungsländern. In vielen Fällen ist das Bildungs- und Alphabetisierungsniveau niedriger und die kritische Infrastruktur wird oft nicht gut gewartet. Diese Herausforderungen bergen das Hauptrisiko für europäische Käufer*innen, da Lieferketten aus Staaten südlich der Sahara als weniger zuverlässig angesehen werden.
Wir möchten unsere drei Partnerkooperativen von lokalen Kleinbauern stärken und sie beim Aufbau ihrer Organisationen unterstützen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Aspekten der Unternehmensverantwortung auf Produzentenebene sowie auf Know-how in den Bereichen Qualitätskontrolle, Berichterstattung und Sorgfaltspflicht (Due Dilligence) Sicherungssysteme.
Die Kooperativen werden sowohl beim Aufbau ihrer Organisation als auch bei der Konzeption und Umsetzung von Qualitätssicherungssystemen unterstützt. Diese wurden während der ersten partizipativen Risikobewertungsworkshops mit einem Querschnitt von Akteur*innen der Wertschöpfungskette ermittelt. Zu diesen Akteur*innen zählen Partner aus den Bereichen Produktion, Verarbeitung, Export und Verkauf. Ziel ist es, das Organisationsniveau der Kooperativen zu erhöhen, die Risiken in der Versorgungssicherheit zu verringern und diese Kooperativen zu attraktiveren Partnern auf den europäischen Märkten zu machen.
Projektleitung