Das Projekt ist eine auf fünf Jahre angelegte Initiative unter der Leitung des FiBL im Rahmen des Programms "Agroecological Transitions for Horticulture in Arid Zones" (ATHAZ) des IFAD, des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung der Vereinten Nationen, sowie des EU-Programms DESIRA+ in Botswana, Sambia und Simbabwe. Die Partnerkomponenten von ATHAZ werden von International Centre of Insect Physiology and Ecology (ICIPE) und Biovision Africa Trust (BVAT) in Kenia geleitet.
ATHAZ CONNECT zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit und die Lebensgrundlagen von Kleinbauern zu stärken, indem es agroökologischen Gemüse- und Obstbau fördert und nachhaltige, marktorientierte Ernährungssysteme aufbaut. Durch einen "Market-Pull"-Ansatz verbindet das Projekt Landwirt*innen mit Märkten, Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU) sowie Verbraucher*innen, um agroökologische Produktion wirtschaftlich tragfähig zu machen. Es baut in jedem Land nationale, von Dachorganisationen geleitete heimische Biomarktsysteme auf. Zu den wichtigsten Massnahmen gehören die Entwicklung von 30 Wertschöpfungsketten, die Vermittlung von über 300 Marktverträgen und die Unterstützung von 250 Bauerngruppen im Rahmen des Participatory Guarantee System (PGS).
ATHAZ-CONNECT fördert zudem bauerngeführte Saatgutsysteme für klimaresistente Nutzpflanzen sowie Sensibilisierungskampagnen für Verbraucher*innen. Das Projekt richtet sich an 15.000 Haushalte (etwa 75.000 Menschen) und kombiniert partizipative Forschung, Marktentwicklungsprozesse und den Kapazitätsaufbau lokaler Akteur*innen, um skalierbare agroökologische Geschäftsmodelle aufzuzeigen und umfassendere Investitionen in die Agrarökologie im südlichen Afrika zu unterstützen.
Projektleitung (Projektansatz, Methodik und Prozesse, sowie Projektüberwachung, Kommunikation und die Stärkung von Kapazitäten)