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Christine Arncken-Karutz
(Dipl.-Ing. Agr. ETH)

Departement für Nutzpflanzenwissenschaften
FiBL
Ackerstrasse 113
CH-5070 Frick

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Fax +41 (0)62 865-7273
christine.arncken(at)fibl.org

NZZ-Beitrag mit Video: Alternative zu Soja

Ein Beitrag der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) stellt die Lupine als wertvollen Eiweisslieferanten vor. FiBL-Mitarbeiterin Christine Arncken spricht im Video über die Lupinenversuche des FiBL.

Das erntereife Feld mit weissen Lupinen in Rümikon (Foto: Christine Arncken, FiBL).

(28.09.2015) 

Die Lupine ist bei vielen als eher dekorative Pflanze bekannt. Doch die Hülsenfrucht bietet viel mehr: Die eiweiss- und ballaststoffreichen Samen sind durchaus mit Soja konkurrenzfähig und könnten die hohen Sojaimporte reduzieren. Mit ihren langen, bodenlockernden Pfahlwurzeln und ihrer Fähigkeit, ohne Stickstoffdünger zu wachsen, kann die blühfreudige Pflanze die Fruchtfolgen im biologischen Landbau entscheidend bereichern und die Insektenwelt fördern.

Zusätzlich können Lupinen auch zu Speiseprodukten verarbeitet werden und bieten gerade auch in der veganen Küche eine schmackhafte und willkommene Abwechslung.

Damit sich die Lupine in der Schweiz grosser Beliebtheit erfreuen kann, muss weiterhin Forschung betrieben werden. Gerade die Pilzkrankheit Anthraknose stellt die grösste Herausforderung dar. In Feldversuchen in Rümikon testet das FiBL verschiedene Arten der Lupine mit unterschiedlichen Mischungspartnern. Diese Versuche sind Teil des "Diversifood"-Projekts, welches vom EU-Förderprogramm "Horizon 2020" finanziert wird.

Während der diesjährigen Ernte des Lupinenversuchs wurde Christine Arncken von der NZZ interviewt und gefilmt. Das Ergebnis kann man sich nun online ansehen.

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