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Paul Mäder

Paul Mäder
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Mehr Anbaudiversität auf europäischen Äckern: Neues Projekt gestartet

Vor kurzem startete ein gross angelegtes, fünfjähriges europäisches Projekt mit dem Namen DiverIMPACTS. Das Projekt hat zum Ziel, das volle Potenzial von unterschiedlichen Anbausystemen bei Ackerkulturen auszuschöpfen. Dabei soll die landwirtschaftliche Produktivität verbessert, die Ressourceneffizienz gesteigert und die Nachhaltigkeit der Wertschöpfungsketten optimiert werden. Das FiBL ist Projektpartner und zuständig für zwei Fallstudien, weiterhin ist es an zwei Feldversuchen und Nachhaltigkeitsbewertungen beteiligt. Ausserdem hat es die Projektkommunikation übernommen.

Logo DiverIMPACTS
(18.09.2017) 

Der Name des Projekts DiverIMPACTS kommt vom Englischen und steht für Diversifizierung z.B. durch Fruchtfolge, Zwischenfruchtanbau und Mischkulturen. Gemeinsam mit Akteuren sollen nachhaltige Wertschöpfungsketten gefördert werden. Das Projekt wird vom Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union - „Horizon 2020“ - unterstützt und zeigt die Vorteile des diversifizierten Anbaus auf*.

Ein weiteres Ziel ist es, bestehende Hindernisse bei der Anbaudiversifizierung zu beseitigen. Zudem soll DiverIMPACTS die Diversifizierung auf Betriebsebene, in der Lieferkette und auf regionaler Stufe zu fördern. Schliesslich werden Empfehlungen für Entscheidungsträger erarbeitet, um so die Koordination aller relevanten Akteure innerhalb der Wertschöpfungskette zu erleichtern.

Das Projekt baut auf zehn bestehenden Feldversuchen auf, in denen die Auswirkungen von diversifizierten Anbaumethoden laufend erhoben werden. DiverIMPACTS arbeitet zudem mit 25 Fallstudien zusammen und unterstützt diese dabei, durch Diversifizierung ihre Produktivität nachhaltig zu steigern. Zu den Projektpartnern gehören Landwirte, Berater, Verarbeiter und Wissenschaftler.

Das Projekt läuft bis 2022, wird vom französischen Nationalen Institut für Agrarforschung (INRA) koordiniert und vereint ein breit aufgestelltes Konsortium aus 34 Partnern aus elf europäischen Ländern. Die Partnerschaft besteht aus Landwirten und Landwirtschaftsverbänden, Beratungsdiensten, Genossenschaften, Logistikanbietern, Wissenschaftlern, Branchenfachleuten und Vertretern der Zivilgesellschaft und ländlichen Gebieten.

*Diversifizierung des Anbaus kann durch eine Vielzahl von Techniken erreicht werden, wie z.B. a) Anbau verschiedener Kulturen in aufeinanderfolgenden Jahren (Fruchtfolge), b) Sukzessiver Anbau verschiedener Kulturen auf derselben Fläche innerhalb einer Anbausaison, und c) Gleichzeitiger Anbau verschiedener Kulturen auf demselben Feld (z.B. Mischkultur, Streifen- oder Reihensaat).

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