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Bioböden sind fruchtbarer: Aktuelles aus dem DOK-Versuch

In einem Langzeitversuch wollten Forscher herausfinden, wie der Boden langfristig auf den Bio- und auf den konventionellen Landbau reagiert. Aus Anlass des Jahrs des Bodens informiert die Coop Zeitung über aktuelle Ergebnisse aus dem DOK-Versuch.

Ein Regenwurm kriecht aus dem Boden hervor.

Bioböden sind reich an Regenwürmern, Humus oder Wurzelpilzen (Bild: FiBL).

(17.02.2015) 

Bereits 36 Jahre lang dauert der sogenannte DOK-Versuch, den das FiBL in Kooperation mit dem Bund auf einem Versuchsfeld in Therwil (Kanton Basel-Land) durchführt. Die Forscher haben seit Beginn der Studie herausgefunden, dass Böden, mit denen nach Grundsätzen des Biolandbaus gearbeitet wird, bis zu 20 Prozent reicher sind an Humus, Regenwürmern oder Wurzelpilzen. Diese versorgen die Pflanzen mit dem natürlichen Dünger Phosphor, erklärt Projektleiter Paul Mäder, Mitarbeiter vom FiBL.

Der Versuch zeigt eindrücklich: Die Artenvielfalt ist auf und in Bioböden deutlich grösser, als in konventionell bearbeiteten. "Bio-Böden verlieren ihre Lebendigkeit nicht", ist Mäder überzeugt. "Sie werden auch in Zukunft die Menschen ernähren."

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Kontakt

Paul Mäder, Projektleiter DOK-Versuch, FiBL Schweiz

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