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10 Jahre IBLA: Luxemburgs "Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarkultur" feiert Geburtstag

Am 1. Dezember fand in Wickrange, Luxemburg, das 10-jährige Jubiläum des Instituts für biologische Landwirtschaft und Agrarkultur IBLA, statt. Das FiBL, das bei der Gründung des Instituts wesentlich mitbeteiligt war, pflegt mit dem IBLA seit Anbeginn eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Bereits seit 10 Jahren betreibt IBLA Forschung für und mit der Praxis. (Foto: IBLA)

IBLA-Direktorin Stéphanie Zimmer sprach über Meilensteine und Ausblick. (Foto: Emile Mentz)

Glückwünsche aus Ungarn: Dora Drexler, die Direktorin des ungarischen Forschungsinstituts für biologischen Landbau ÖMKi. (Foto: Emile Mentz)

(06.12.2017) 

Mit einem rauschenden Jubiläumsfest "an Haffen", einem historischen, stilvoll renovierten Landwirtschaftsbetrieb in Wickrange, feierte das "Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg IBLA" am Freitag, 1. Dezember, sein 10-jähriges Bestehen.

FiBL ist Mitgründerin des IBLA

Nach der Begrüssung durch den IBLA-Präsidenten Claude Felten sprach Stéphanie Zimmer, Direktorin des IBLA, über Meilensteine, erreichte Ziele und Visionen in der 10-jährigen Geschichte des Instituts. Dabei betonte sie die in Luxemburg einmalige Stärke des Instituts, Forschung und Beratung unter einem Dach zu vereinen. "So können wir sicherstellen, dass Ergebnisse aus der Bioforschung direkt in die Praxis gelangen und umgekehrt", erläuterte Stéphanie Zimmer.

Der direkte Kontakt mit Biolandwirten in Kursen, auf Hofbegehungen und über Informationsmaterialien wie Merkblätter und Internet soll auch in Zukunft im Vordergrund der Tätigkeit des IBLA stehen – ganz nach dem Vorbild des FiBL, das als Mitgründerin des IBLA wesentlich an dessen erfolgreichem Bestehen beteiligt ist. "Über die Beratung erfahren wir von den täglichen Problemen und Herausforderungen der Biolandwirte und können diese in unsere Forschung einfliessen lassen", freut sich Stéphanie Zimmer über das erfolgreiche Motto "Forschung für und mit der Praxis".

Fruchtbare Zusammenarbeit

Mit dem FiBL pflegt das IBLA seit Anbeginn eine intensive und fruchtbare Zusammenarbeit. So etwa beim Erstellen einer "Forschungsagenda Biolandwirtschaft" für Luxemburg, einer vergleichenden Studie der ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte von konventionellen und biologischen Betrieben sowie in einem Körnerleguminosenprojekt. Ferner besteht eine langjährige Kooperation bei den Merkblättern.

Das IBLA ist seit 2009 mit den nationalen Sortenprüfungen im biologischen Landbau in Luxemburg beauftragt. Ein weiterer Schwerpunkt des Instituts liegt bei den Körnerleguminosen. So arbeitet das IBLA an der Etablierung des Soja-Anbaus in Luxemburg und berät die Landwirte bei verschiedenen Leguminosen-Zwischen- oder -Untersaaten. Ein weiterer Fokus wird künftig auf der Nachhaltigkeitsbewertung und -beratung der Betriebe gelegt. "Auch bei diesem Projekt besteht mit dem FiBL eine enge und sehr gute Zusammenarbeit", freut sich Stéphanie Zimmer.

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