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Thomas Bernet

Thomas Bernet
(Dr. Dipl. Ing. Agr. ETH)

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Medienmitteilung vom 03.02.2016

Begehrtes Wissen über Biosoja

Ob als Lebensmittel oder Tierfutter – die proteinhaltige Bohne boomt. Doch wie wird Biosoja in Europa mit Erfolg angebaut? Und was müssen Händler beachten? Das Dossier "Biosoja aus Europa" liefert Antworten. Es enthält das aktuelle Wissen zu Anbau und Handel von Biosoja in Europa und kann beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) kostenlos heruntergeladen werden.

Titelseite des Dossiers mit Weitaufnahme eines Sojafeldes

Dossier Titelseite: "Biosoja aus Europa"

Eine offene Sojahülse mit 3 Bohnen.

Sojabohnen sind wegen ihres hochwertigen Proteins die beliebteste Futtereiweissquelle. Ihr Aminosäuremuster lässt einen Einsatz bei allen Nutztierarten zu. (Foto: Klaus-Peter Wilbois, FiBL)

Der Präzisionshackstriegel fährt über das Sojafeld.

Unkrautregulierung, z.B. mit Präzisionshackstriegel. (Foto: Ludwig Asam, FiBL)

Nahaufnahme einer Sojapflanze aus Bodenperspektive.

Es stehen laufend besser angepasste Sorten mit höherem Ertragspotenzial zur Verfügung. (Foto: Matthias Klaiss, FiBL)

(Frick, 3.2.2016) Biosoja ist nicht nur als gentechnikfreies Rohprodukt zur Herstellung hochwertiger Lebensmittel begehrt. Sie ist auch unverzichtbar in der Herstellung von eiweissreichem Tierfutter für die biologische Eier-, Geflügel- und Schweineproduktion. Doch da der biologische Anbau der Proteinlieferantin in Europa relativ neu ist, gibt es noch viel Informationsbedarf. Pünktlich zum UN-Jahr der Leguminosen erscheint nun das Dossier "Biosoja aus Europa" von FiBL und Donau Soja. Von der Planung der Kulturfolge, über die Sortenwahl und effiziente Unkrautregulierung bis zu Zertifizierung und Handel dient es als wertvoller Ratgeber für Produzenten und Händler.

Ziel: 100% Verzicht auf Biosoja-Importe aus Übersee

Die Erstellung des neuen FiBL-Dossiers ist Teil eines vom Coop Fonds für Nachhaltigkeit unterstützten Forschungs- und Entwicklungsprojektes, um den Biosoja-Anbau in Europa zu fördern. Für Rhea Beltrami, Leiterin Nachhaltige Beschaffungsprojekte beim Schweizer Grossverteiler Coop, ist klar: "Wir wollen auf die ökologisch bedenklichen Biosojaimporte aus Übersee verzichten. Für Biohühnerfutter schreiben wir bereits 100% europäische Soja vor." Letztes Jahr beschloss dann die gesamte Schweizer Biobranche den Verzicht auf Biosoja-Importe aus Übersee bis 2019. "Dank neuer, besser angepassten Sorten und einer effizienten mechanischen Unkrautbekämpfung lassen sich auch in Europa gute Erträge erzielen – wenn man über das nötige Hintergrundwissen verfügt", sagt FiBL-Projektleiter Thomas Bernet. "Dennoch ist die wichtigste Triebkraft für den Anbau die Bereitschaft des Detailhandels, nur Bioeier und Biofleisch ins Sortiment aufzunehmen, welche mit europäischer Soja produziert wurden."

Das Dossier "Biosoja aus Europa"

Das Dossier "Biosoja aus Europa – Empfehlungen für den Anbau und Handel von biologischer Soja in Europa" entstand in enger Zusammenarbeit von FiBL-Experten und ausländischen Sojafachleuten (Deutschland, Österreich, Ungarn, Serbien). Eine ungarische und serbische Version wird in den nächsten Monaten folgen. Ermöglicht wurde die Erstellung dieses Dossiers durch die finanzielle Unterstützung des Coop Fonds für Nachhaltigkeit.

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