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Weltackerschule - Lernhalbtage für Schulklassen

Pro Erdbewohner/in stehen theoretisch 2000 m2 Ackerfläche zur Verfügung. Im solothurnischen Nuglar können Schulklassen einen Weltacker erleben, der alles enthält, was ein Mensch so braucht, von Früchten bis hin zum Mais für Treibstoff.

Teilt man die weltweiten Ackerflächen durch die Anzahl Menschen der Welt, steht jeder Person 2000 m2 Fläche zur Verfügung, auf welcher alles wachsen muss, was sie zum Leben braucht: Kartoffeln, Reis, Tomaten, Kohl, sonstiges Gemüse, aber auch Kraftfutter für die Tiere, deren Fleisch, Milch und Eier sie verzehrt, sowie die Baumwolle für Kleidung, Genussmittel wie Kaffee oder Tabak und Mais für Treibstoff. Zur Veranschaulichung wurde ein 2000 m2 grosses Feld, der Weltacker, proportional mit den wichtigsten Ackerkulturen der Welt bepflanzt und ausgeschildert.

Auch 2019 können Schulklassen von August bis Oktober einen Lernhalbtag auf dem Weltacker in Nuglar (zwischen Dornach und Liestal) besuchen. Während drei Lektionen lernen die Schulkinder die verschiedenen Schritte der Lebensmittelproduktion kennen. Von den Grundlagen des Landbaus und der Bodenkunde, über das Saatgut und die Bestäubung bis hin zur Ernte und zum Kompost. Die Lernenden entdecken, begreifen und erfahren Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Konsum.

Der 2000 m2 Weltacker ist ein Projekt des Urban Agriculture Netz Basel und wird im Auftrag vom Verein Weltacker Schweiz von den Nuglar Gärten umgesetzt. Das FiBL unterstützt das Projekt.

Weitere Informationen

Kontakt

Andreas Fliessbach, FiBL Schweiz

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