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Neues Merkblatt: Weideparasiten bei Schafen und Ziegen nachhaltig kontrollieren

Cover Merkblatt

Das Weiden birgt ein hohes Risiko für Infektionen durch Magen-Darm-Würmer.

Resistenzen gegen Entwurmungsmittel nehmen bei Kleinwiederkäuern kontinuierlich zu. Auf fast allen Landwirtschaftsbetrieben sind heute resistente Parasiten zu finden. Ein neues Merkblatt informiert über die Möglichkeiten zur Reduktion von synthetischen Entwurmungsmitteln.

Magen-Darm-Würmer sind die wirtschaftlich bedeutendsten inneren Parasiten weidender Schafe und Ziegen. Ein Befall kann das Wohlbefinden und die Leistung dieser Tiere stark beeinträchtigen. Vor allem für Lämmer und Ziegen ist der Einsatz synthetischer Entwurmungsmittel häufig unerlässlich. Zunehmende Resistenzen der Parasiten erfordern jedoch eine Anpassung der bisherigen Regulierungsstrategie.

Wirksame Alternativen zu chemisch-synthetischen Entwurmungsmitteln werden in Europa zurzeit noch erforscht. Ein Weidemanagement, welches Zeiten mit einem hohen Larvenvorkommen meidet, und ein selektives Entwurmen der behandlungsbedürftigen Tiere sind wichtige Massnahmen zur Erhaltung der Wirksamkeit der Entwurmungsmittel.

Das neue Merkblatt von FiBL, Bio Suisse, dem Landwirtschaftszentrum Visp und dem Kanton Waadt zeigt auf, wie die Magen-Darm-Würmer bei weidenden Schafen und Ziegen nach aktuellem Wissensstand nachhaltig reguliert werden können. Im neuen Merkblatt wird auch auf die Möglichkeiten und Grenzen der Futterleguminose Esparsette eingegangen.

Das 12-seitige Merkblatt kann beim FiBL als Broschüre für Fr. 7.20 (zzgl. Porto und Verpackung) bestellt werden (Bestellnummer 2515) oder kostenlos von shop.fibl.org heruntergeladen werden.

Weitere Informationen

Kontakt

Steffen Werne

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shop.fibl.org: Merkblatt "Weideparasiten bei Schafen und Ziegen nachhaltig kontrollieren"