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Neue Seite zu schädlichen Wanzen online

Marmorierte Baumwanze

Die marmorierte Baumwanze verursacht Schäden an Obst, Gemüse und Ackerkulturen. Foto: FiBL, Julian Haller

Das verstärkte Aufkommen einheimischer und die Ausbreitung gebietsfremder Wanzen stellen die Landwirtschaft vor neue und massive Herausforderungen. Zwar gibt es unter den Wanzen etliche nützliche Gegenspieler von Schädlingen, beispielsweise Blumenwanzen, viele Wanzenarten verursachen aber grosse Schäden in landwirtschaftlichen Kulturen.

Das Wissen über geeignete Kulturmassnahmen zur Vorbeugung ist noch gering. Auch zu den natürlichen Gegenspielern der schädlichen Wanzenarten gibt es grosse Wissenslücken und es gibt momentan keine zur Freilassung zugelassenen Nützlinge. Zur direkten Bekämpfung ist derzeit in der Schweiz für den Biolandbau nur das Insektizid Spinosad gegen gewisse Wanzenarten zugelassen: Regulär gegen die Gruppe der Fruchtwanzen, befristet bis 31. Oktober 2020 gegen die marmorierte Baumwanze.

Die FiBL-Forschenden Fabian Cahenzli und Claudia Daniel geben auf Bioaktuell.ch einen Überblick zu Biologie und Verbreitung der in der Landwirtschaft aktuell im Fokus stehenden marmorierten und rotbeinigen Baumwanzen und informieren über Bekämpfungsansätzen und aktuelle Forschung. Die Seite auf Bioaktuell.ch wird laufend ergänzt werden, zum Beispiel mit Informationen zu weiteren schädlichen Arten wie der südlichen Stinkwanze.

Das FiBL wird im Bereich Wanzenforschung finanziell unterstützt von der Migros, der Fondation Sur-la-Croix und dem Bundesamt für Landwirtschaft BLW.

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Link

bioaktuell.ch: Wanzen als Schädlinge