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Klimaschutz

Die Landwirtschaft ist mitverantwortlich für einen beachtlichen Anteil der globalen Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig beeinflusst die Klimakrise die landwirtschaftliche Produktion. Dürre, Starkregenereignisse und andere Wetterextreme nehmen zu. Die Antwort darauf müssen stabile, nachhaltige und klimaangepasste landwirtschaftliche Produktionssysteme sein, die Treibhausgasemissionen reduzieren. Das FiBL Deutschland berät Politik und Gesellschaft in diesem Thema.

Dabei geht es sowohl um Emissionen aus dem Ackerbau und der Tierhaltung, dem Einfluss der Emissionen auf die Biodiversität, mögliche Minderungsmaßnahmen sowie die ökonomischen und sozialen Folgen für die Landwirtschaft. Weitere Beratungsfelder sind etwa die Erstellung von CO2-Bilanzen und oder die Bewertung von Zukunftsmodellen für eine ökologisierte Landwirtschaft. Im Projekt "Folgenabschätzung zu den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgewirkungen der Sektorziele für 2030 des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung" wurden als stärkste Reduktionsmaßnahmen beispielsweise eine verminderte Tierhaltung und die Wiedervernässung von organischen Standorten (Moore in landwirtschaftlicher Nutzung) ermittelt.

Zudem unterstützt das FiBL bei der Entwicklung von Maßnahmen und Instrumenten für eine ganzheitliche Stickstoffstrategie. Ziel des Projektes "Instrumente und Maßnahmen zur Stickstoffreduktion im Rahmen der Stickstoffstrategie Baden-Württemberg" ist es zum Beispiel, Handlungsoptionen für die Weiterentwicklung der Stickstoffstrategie in diesem Bundesland aufzuzeigen.

Die Praktiken des biologischen Landbaus führen zu stabileren Ökosystemen, die sich besser an die Auswirkungen der Klimakrise anpassen können. Ein höherer Humusgehalt verbessert die Wasserrückhaltefähigkeit der Böden und erhöht die Bodenfruchtbarkeit. Solche Böden sind bei Trockenheit, Extremniederschlägen, Überflutung und Staunässe weniger anfällig. Ein tieferes Düngungsniveau, Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sowie vielfältige Fruchtfolgen erhöhen die Diversität und damit die Stabilität von Agrarökosystemen.