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Neue Ausgabe von Ökologie & Landbau: Weiterentwicklung des Ökolandbaus

In den nächsten Jahren steht die Biobranche vor vielen neuen Aufgaben, die sie anpacken muss: Biodiversität, Energieeffizienz, Nährstoffkreisläufe und Sozialstandards. Ausgabe 3/2010 von Ökologie & Landbau ergründet, wie sich der Ökolandbau diesen Herausforderungen stellt und beleuchtet, wie sich die Maßstäbe der Bioproduktion verändert haben und was die Branche tut, um ihre Normen und Werte kontinuierlich zu hinterfragen und einzulösen.

Titelblatt Ökologie & Landbau
(14.07.2010) 

Wieweit hat es der Ökolandbau gebracht, welche Werte haben sich durchgesetzt und welche Gefahren stehen seiner Innovationskraft entgegen. Die Autoren dieser Ausgabe klären auf, wie durch „bio & fair“ Initiativen eine faire, soziale und umweltverträgliche Biobranche der Gesellschaft die ursprünglichen Werte der Biobewegung vermitteln kann und welche Forschungsansätze zur Ernährungssicherung beitragen können.

Perspektiven für die außerfamiliäre Hofnachfolge und alternative Finanzierungsmodelle werden aufgezeigt, wie z. B. durch Genussrechte den Kapitalbedarf für die Wachstumsfinanzierung von Biobetrieben decken können. Ob die Zukunft der Verbände im Segment von Premium-Bio liegt, wird ebenso hinterfragt wie die Gültigkeit des Prinzips der Kreislaufwirtschaft - überbetriebliche Recyclingsysteme könnten ein Praxismodell für die Zukunft sein.

Weitere Themen dieser Ausgabe: Gesündere Hühner dank Biofutter – Fütterungsversuche bescheinigen Biohühnern ein besseres Immunsystem. Biolandwirtschaft in den USA – Grenzen und Möglichkeiten des Wachstums unter der Lupe. 

Von FiBL-Autoren kommen mehrere Beiträge: Urs Niggli (FiBL) und Alexander Gerber vom deutschen Bundesverband Ökologische Lebensmittelwirtschaft BÖLW schreiben über Ökolandbau-Forschung als Innovationsmotor für die zukünftige Landwirtschaft und Otto Schmid (FiBL)  informiert über die die Strategische Forschungsagenda 2025. Lukas Pfiffner (FiBL) und Romas Graf (Schweizerische Vogelwarte Sempach) berichte über Leitarten, die den Landwirten helfen, die passenden Maßnahmen für seine Flächen zu finden. Die Schweiz hat hierfür ein Steckbriefset zu ihren wichtigsten Leitarten entwickelt.

Die deutsche Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) ist Herausgeberin der Zeitschrift Ökologie & Landbau. Seit 1997 besteht eine Kooperation mit dem FiBL: Jede der jährlich vier Ausgaben enthält Beiträge von FiBL-Mitarbeitenden sowie die Rubrik "Neues vom FiBL".

Quelle: SÖL-Pressemitteilung vom 15. Juli 2010: Neue Ausgabe der Zeitschrift Ökologie & Landbau: Weiterentwicklung des Ökolandbaus

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