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Christian Grovermann
(Dr. rer. agr. (Agrarökonomie))

Departement für Sozioökonomie
Leitung Gruppe Agrarpolitik
FiBL
Ackerstrasse 113
CH-5070 Frick

Telefon +41 (0)62 865-0450
Fax +41 (0)62 865-7273
christian.grovermann(at)fibl.org 

 

 

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Simon Moakes
(B.Sc. Agrarwissenschaften)

Departement für Sozioökonomie
Leitung Gruppe Ernährungspolitik
FiBL
Ackerstrasse 113
CH-5070 Frick

Telefon +41 (0)62 865-0415
Fax +41 (0)62 865-7273
simon.moakes(at)fibl.org

Agrar- & Ernährungspolitik

Politikmassnahmen und Innovationen, die sich an Effizienz-, Konsistenz- und Suffizienzprinzipien orientieren, sind entscheidend für einen Wandel zu nachhaltigeren und widerstandsfähigeren Agrar- und Ernährungssystemen. Derartige Massnahmen und Innovationen müssen die zentralen Herausforderungen ökologischer und anderer integrierter Systeme angehen. Das reicht von einer nachhaltigen Landnutzung bis hin zur Ernährungssicherung.

Unsere Forschung umfasst unter anderem, Zahlungssysteme für die Erbringung von Ökosystemdienstleistungen weiterzuentwickeln, Methoden im Präzisionsackerbau zu bewerten oder Auswirkungen von Innovationen auf die Lebenssituation von Bauern in den Tropen zu erforschen. Darüber hinaus entwickeln wir transparente und innovative Zertifizierungsverfahren, sowohl für die ökologische als auch anderweitig zertifizierte Produktion. Dabei berücksichtigen wir verschiedene Steuerungsmechanismen innerhalb der Wertschöpfungskette.

Wir analysieren bestehende und neue Ansätze für landwirtschaftliche Systeme und können so Produktionsverfahren ermitteln, die zu ökonomisch und ökologisch sinnvollen Lösungen in Industrie- und Entwicklungsländern beitragen. Ein interdisziplinärer Ansatz mit modernen Bewertungsmethoden und Indikatoren ermöglicht eine Analyse, die über direkte Ertragseffekte hinausgeht und komplexe Fragestellungen, wie Ressourcenknappheit und Ökosystemkapazitäten, berücksichtigt. Dies ist entscheidend, um ökonomisch und ökologisch tragfähige Systeme auf lokaler und globaler Ebene zu ermitteln.

Unsere Toolbox aus Wirkungsevaluierung, integrierten Betriebsmodellen (inklusive Ökobilanz) und Massenflussmodellen (insbesondere dem globalen Modell SOLm) erlaubt eine Analyse sowohl auf Schlag- und Betriebsebene wie auch auf Sektorebene bis hin zum gesamten Ernährungssystem. Diese Instrumente nutzen wir gemeinsam um z.B. die relative Leistungsfähigkeit verschiedener landwirtschaftlicher Systeme (Biolandbau, konventioneller Landbau, Agrarökologie, Low-Input-Landwirtschaft oder Agroforstwirtschaft) zu vergleichen oder die Einführung von Innovationen und die Auswirkungen politischer Interventionen zu untersuchen. Damit leisten wir einen Beitrag zu den grossen gesellschaftlichen Herausforderungen wie z.B. der Ernährung der Weltbevölkerung im Jahr 2050. Somit kann, durch eine Kombination aus Ex-post- und Ex-ante-Analyse die Wirksamkeit bestehender und alternativer Politikmassnahmen und Innovationen bewertet werden, um die Entwicklung genau abgezielter Projekte und Programme zu unterstützen.

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