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Franziska Hämmerli
(lic. phil.)

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Medienmitteilung vom 26.06.2016

Für Boden, Pflanze, Tier und Mensch – das FiBL findet intelligente Lösungen für den Biolandbau

Um die 5000 Menschen erlebten diesen Sonntag, was das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL in Frick leistet. Auf den Plätzen um Hofgut, Trotte und Forschungszentrum konnte mit allen Sinnen wahrgenommen werden, an welchen Lösungen das FiBL für die gesunde und umweltfreundliche Nahrungsproduktion forscht.

Alfred Schädeli mit frisch geschnittenem Käse in der Gruppe.

Der erste Käse vom FiBL-Hof ist angeschnitten. Die Milchkühe bekamen 95 Prozent hofeigenes Futter. (Foto: Thomas Alföldi, FiBL)

Matthias Klaiss spricht mit den Zuschauern am Stand.

Einheimisches Tierfutter, gesunder Boden und mehr Ertrag auf gleicher Fläche: Mischkulturen von Getreide mit Bohnen oder Erbsen. (Foto: Anna Struth, FiBL)

Junge schaut durchs Mikroskop.

Kinderleicht: den Weichobstschädling Kirschessigfliege von normalen Fruchtfliegen unterscheiden. (Foto: Anna Struth, FiBL)

Andi Häseli an der Führung in der Kirschenanlage.

Experten führen durch die Bioobstanlagen. (Foto: Anna Struth, FiBL)

Henryk Luka erklärt die funktionelle Agrobiodiversität.

Wildblumen zwischen Nutzpflanzen locken Nützlinge an. (Foto: Anna Struth, FiBL)

Michael Scheifele demonstriert Biochar: Holzkohle produzieren, die gut für den Boden ist, und mit der Abwärme kochen.

Bio-Char: Holzkohle produzieren, die gut für den Boden ist, und mit der Abwärme kochen. (Foto: Anna Struth, FiBL)

(Frick, 26.6.2016) Am Tag der offenen Tür des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL erlebten diesen Sonntag rund 5000 Menschen, was Bioforschung heisst. Auf dem weiten Gelände verteilte sich die Besuchermenge gut. Inmitten der FiBL-Rebberge und des Hofguts präsentierten Biolandwirtinnen und Biolandwirte ihre Produkte auf dem Bauernmarkt, Biogastronomen ihre Kochkünste im Festzelt und die Forscherinnen und Forscher das Spektrum ihrer Arbeit an 13 Ständen. Etwa, wie man Tee kochen kann, indem Holzschnitzel zu Pflanzenkohle verglüht werden. Diese können anschliessend im Garten zum Wohl der Pflanzen ausgebracht werden– und so der Atmosphäre dauerhaft CO2 entziehen und im Boden binden.

Zum Beispiel Sojareduktion im Tierfutter

Das FiBL zeigt auch auf, welche Wege es gibt, damit die Schweiz nicht mehr 89 Prozent des Tierfutters in Sojaform importieren muss – wofür oft der Regenwald abgeholzt und viel Treibstoff verbraucht wird. Dazu forscht das FiBL an einer Zucht, die Tiere hervorbringt, die mit weniger Kraftfutter auskommen. Zudem sind einheimische Futtermittel wie Luzernengrünmehl oder Erbsenschrot gute Möglichkeiten, die Sojaimporte zu reduzieren. In Zukunft werden vielleicht gar Proteine aus Larven der Schwarzen Soldatenfliege gewonnen, welche sich von Lebensmittelabfällen ernährt.

"Das FiBL forscht seit über 40 Jahren an Methoden, welche die Fruchtbarkeit der Böden verbessern, die Artenvielfalt der Pflanzen auf den Höfen steigern und die Gesundheit der Tierherden fördern", sagt Martin Ott, der Präsident des FiBL-Stiftungsrates. "Wir freuen uns, am heutigen Tag der Bevölkerung zu zeigen, was die Forschung und die Landwirtschaft für die Konsumentinnen und Konsumenten leistet."

Weiterführende Informationen

FiBL-Kontakt

Franziska Hämmerli, FiBL Schweiz

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