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Medienmitteilung vom 01.07.2016

FiBL intensiviert Zusammenarbeit mit China - Botschafter der Volksrepublik China in der Schweiz zu Besuch in Frick

Am 23. Juni 2016 besuchte der Botschafter der Volksrepublik China in der Schweiz das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick. Botschafter Wenbing Geng und seine Delegation konnten sich über FiBL-Aktivitäten im In- und Ausland und insbesondere mit der Volksrepublik China informieren und bekundeten ein hohes Interesse an einer Zusammenarbeit.

Botschafter der V.R. China Wenbing Geng und FiBL-Direktor Professor Urs Niggli

Botschafter der V.R. China Wenbing Geng und FiBL-Direktor Professor Urs Niggli (Foto: Andreas Basler, FiBL).

Gruppenfoto

Mitarbeiter des FiBL zusammen mit der Botschaftsdelegation (Foto:Andreas Basler, FiBL)

Mann demonstriert Teebereitung

Michael Scheifele demonstriert Teebereitung auf einem BioChar Ofen (Foto: Andreas Basler, FiBL).

(Frick, 1, Juli 2016) Botschafter Wenbing Geng betonte, dass für China die Landwirtschaft ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig ist, da die wirtschaftliche Entwicklung des ganzen Landes stark von der Landwirtschaft abhinge. Deswegen sei die Zusammenarbeit mit einem innovativen Institut wie dem FiBL von grosser Wichtigkeit. Er dankte dem FiBL für seine umfangreichen Aktivitäten in China und lobte insbesondere die Aufnahme von Doktoranden am Institut in Frick.

Das FiBL als weltweit führendes Institut zu den Themen Nachhaltigkeit, Ökologie und gesunde Ernährung habe eine grosse Verpflichtung, mit anderen Länder zu kooperieren, sagte dazu FiBL-Direktor Urs Niggli. Durch Chinas riesiges Innovationspotential würden sich überaus spannende Möglichkeiten der Zusammenarbeit auftun.

"Seit zwanzig Jahren sind wir vor allem im Rahmen von Beschaffungs- und Beratungsprojekten in China aktiv", erläuterte Niggli. Eine neue Entwicklung sei die Zusammenarbeit des FiBL mit dem Institut für Genetik und Entwicklungsbiologie IGDB in Peking, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften CAS, und weiteren Instituten in der Region Shanghai. "Diese Institutionen verfügen alle über eine hohe wissenschaftliche Kompetenz. Eine Zusammenarbeit bringt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten."

Für den FiBL-Direktor ist die Hauptfrage, wie man Strukturen schaffen kann, die eine intensive Zusammenarbeit ermöglichen. Ein erster Schritt sei mit der Gründung eines gemeinsamen FiBL-IGDB-Instituts für Biolandbau bereits getan. Es wäre hilfreich, wenn sich weitere solche Möglichkeiten auftäten und der Botschafter das FiBL hierbei unterstützen könnte, so Niggli.

Botschafter Wenbing Geng zeigte sich hocherfreut über die Gründung dieses neuen, auf höchster Ebene angesiedelten Instituts mit internationalem Rang. Gleichzeitig betonte er, dass auch die Zusammenarbeit mit den chinesischen Provinzen wichtig sei, damit die FiBL-Ergebnisse in die landwirtschaftliche Praxis Eingang finden. Auch Urs Niggli sieht Wissenschaft und Innovation sowie die Zusammenarbeit mit der Praxis als zwei wichtige Schienen der Kooperation.

Für die gemeinsamen Aktivitäten mit dem FiBL wurde eigens ein Botschaftsmitarbeiter benannt: Herr Kuai Zhang, Abteilungsleiter für Wissenschaft und Technik, wird die Zusammenarbeit mit dem FiBL auf chinesischer Seite koordinieren.

Eine FiBL-Führung für die chinesische Delegation durfte natürlich auch nicht fehlen. Dr. Lucius Tamm, Leiter des Departements für Nutzupflanzenwissenschaften, zeigte den Gästen die Labore des FiBL und laufende Feldversuche. Einen Einblick in die internationalen Biomärkte und Strategien für den Biolandbau erhielt die Delegation von Beate Huber, Leiterin des Departements für Internationale Zusammenarbeit.

Abschliessend stellte die FiBL-Verantwortliche für die schweizerisch-chinesische Kooperation Dr. Qiyan Wang-Müller mehrere aktuelle Projekte vor wie die Gründung einer Technologie-Innovationsplattform für den Biolandbau in China. In der Pipeline befinden sich zahlreiche weitere Projekte, u.a. im Bereich Heilpflanzen und Resteverwertung.

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