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Die "Apfelhühner": Bio-Legehennen in Apfelplantagen

Logo Apfelhühner

Hühner in Apfelplantage

Hühner in Apfelplantage

Dreharbeiten Apfelhuhn

In dem zweijährig konzipierten Praxisprojekt "Apfelhühner: Eignungsanalyse der mobilen Haltung von Bio-Legehennen in Bio-Apfelplantagen" soll mit wissenschaftlicher Begleitung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL auf sechs besonders engagierten "Von Herzen Bio"-Betrieben modellhaft die Haltung von Bio-Legehennen in mobilen Geflügelställen direkt in Bio-Tafelobstplantagen untersucht werden. Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch die Regionalentwicklung Oststeiermark und Ja! Natürlich Naturprodukte GmbH.

Folgende Projektziele werden verfolgt:

  • Nachhaltige Reduktion des Ausgangsdruckes der beiden Schädlinge Apfelwickler (Cydia pomonella) und Apfelsägewespen (Hoplocampa testudinea) auf die Bio-Obstflächen durch mobile Kleingruppenhaltung von Legehennen direkt in der Obstanlage.
  • Ökologische Wertsteigerung in den biologischen Obstanlagen.
  • Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen für die Bio-Obstbäuerinnen und -bauern durch die Doppelnutzung der vorhandenen Flächen
  • Setzen eines ökologischen-sympathischen Blickpunktes für die Innovationskraft der regionalen Entwicklung der Oststeiermark

Zwischenbericht des ersten Projektjahres

Die Startphase des Praxisprojekts fiel im Frühjahr 2020 mit dem strengen ersten Covid19-bedingten Lockdown zusammen. Der planmäßige Aufbau der Ställe samt Stalleinrichtungen, die Beschaffung der Tiere, die Beschaffung des Futters, die ersten Aufnahmen und Bonituren etc. waren unter den strengen Ausgangsbeschränkungen nicht möglich. Als Folge sammelten vier hoch motivierte Biolandwirtinnen und -landwirte in den 200 Beobachtungstagen viele individuelle Erfahrungen.
Das späte Entscheidungsdatum zur Projektdurchführung, die Unterschiedlichkeit der genetischen Herkünfte, der Besatzdichten, der Positionierung der Ställe, der Zusammensetzung des Ergänzungsfutters, der Betreuungsintensität und schlussendlich zahlreiche, zeitlich verschobene Tierverluste an den Fuchs ließen im ersten Versuchsjahr Aufzeichnungs- und Auswertungsdaten zurück, die kaum miteinander vergleichbar sind.

Trotz schwieriger Voraussetzungen war das Praxisforschungsprojekt bereits im ersten Jahr ein medialer Renner und sammelte für die österreichische Bio-Landwirtschaft und Bio-Tierhaltung österreichweit viele Sympathiepunkte.

Auf Basis der überwiegend guten, aber auch der leidvollen Erfahrungen werden im zweiten Versuchsjahr mit klaren Versuchsdefinitionen verlässliche Empfehlungen aus der Praxis für die Praxis vorliegen. Alle Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis sind hoch motiviert.

Weitere Informationen

Kontakt

Reinhard Geßl

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