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Carsten Veller
(Dipl.-Geograph)

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Öko-Feldtage – Der Treffpunkt des ökologischen Landbaus

 

Deutschland verfügt über den größten Bio-Markt Europas. Ein neues Format für die ersten bundesweiten Öko-Feldtage vernetzt die vielfältigen Strukturen, Akteure und Aktivitäten im ökologischen Landbau in Deutschland. Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) und die FiBL Projekte GmbH entwickelten das Konzept und setzten die Öko-Feldtage 2017 erstmals um. Das Hessische Landwirtschaftsministerium (HMUKLV) war gemeinsam mit der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen Mitveranstalter, der BÖLW war Schirmherr der Veranstaltung. Das Konzept für den bundesweiten Treffpunkt der ökologischen Landwirtschaft ging auf. Die Premiere der Öko-Feldtage war ein großer Erfolg.

Künftig soll die Veranstaltung nun im zweijährigen Turnus stattfinden, und sich als wegweisendes Praxisforum zu den zentralen Fragen des Ökolandbaus weiter etablieren. Die zweiten bundesweiten Öko-Feldtage finden in bewährter Zusammenarbeit am 3. und 4. Juli 2019 wieder auf der Domäne Frankenhausen statt und werden wiederum maßgeblich vom Hessischen Landwirtschaftsministerium unterstützt.

Das Veranstaltungsprogramm baut auf dem von 2017 auf, bietet aber auch viel Neues. Auf den ersten Öko-Feldtagen zeigten fast 300 Unternehmen, Verbände und Organisationen ihr breites Angebot für den Ökolandbau. Die meisten Aussteller kamen aus den Bereichen Landtechnik, Betriebsmittel und Saatgut/Pflanzgut. Elf weitere Kategorien, von der Beratung über die Forschung und Kontrolle bis hin zur Tierhaltung und Vermarktung unterstreichen das große Spektrum an Akteuren.Über 8.000 Besucher informierten sich darüber, wie Biobetriebe sich weiterentwickeln können. Zentrale Themen waren beispielsweise Öko-Züchtung, Nährstoffmanagement und schonende Bodenbearbeitung sowie Landwirtschaft und Naturschutz.

Sonderschauen: Tierhaltung und Kompost

Ein wesentlicher Unterschied zu „klassischen“ Feldtagen: In zwei Sonderschauen spielten die Themen Tierhaltung und Kompost zentrale Rollen, weil Nutztiere und Kreislaufwirtschaft wesentliche Bestandteile der ökologischen Landwirtschaft sind. Hier knüpfen auch die zweiten Ökö-Feldtage an: Wir wollen das Gesamtsystem Ökolandbau in seiner ganzen Vielfalt noch mehr in den Fokus stellen und innovative Betriebskonzepte, Anbausysteme und moderne Tierhaltung vorstellen.

Der Biolandbau wächst erfreulicherweise; er braucht deshalb andere Strukturen, beispielsweise Kooperationen von Ackerbau- und Viehbetrieben sowie neue Methoden des Nährstoffmanagements. Es werden Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen wie Klimawandel, Öko-Züchtungen und Tierwohl benötigt. Die Öko-Feldtage dienen als Plattform, auf der Praktiker und Forscher konzentriertes Wissen teilen und an politische Vertreter vermitteln. Auch 2019 werden wieder Innovationsbeispiele wie etwa digital gesteuerte und zudem umweltfreundliche Maschinen einen Schwerpunkt bilden. Innovationen und Technik interessieren auch konventionelle Landwirte, für die die Veranstaltung mit weiteren Angeboten zum Pflanzenschutz beispielsweise mit Nützlingen oder der mechanischen Bearbeitung, aber auch modernen Tierhaltungskonzepten noch attraktiver wird.

Damit dies möglich ist, bedarf es neben einem gelungenen Veranstaltungskonzept und interessierten Ausstellern und Besuchern auch einer externen Unterstützung durch die öffentliche Hand sowie durch private Sponsoren. Auf diesem Konzept bauen auch die zweiten Öko-Feldtage auf.

Mehr Informationen zu den Öko-Feldtagen finden Interessierte unter www.oeko-feldtage.de