bioaktuell 6 / 04
Seit es die Bioverordnung des Bundes gibt, gibt es auch Biohöfe
ohne Knospe. In den letzten Jahren hat ihre Zahl stark zugenommen.
2004 sind es bereits über 4 Prozent der Biobetriebe in der
Schweiz, die auf die Knospe verzichten und sich nur nach den Bundesvorschriften
richten. bioaktuell ist dem Phänomen nachgegangen und hat
mit Betriebsleitern gesprochen, die diesen Weg gewählt haben.
Im gleichen Heft präsentiert die BIO SUISSE die Leistungen,
die sie auf politischem Gebiet erbringt. Das Bundesamt für
Landwirtschaft arbeitet unter dem Titel AP 2011 an den Leitlinien
für die Schweizer Agrarpolitik der Zukunft. In diesem Rahmen
stellt die BIO SUISSE ihre Visionen dar. Dem Biolandbau gehe es
am besten, wenn es der ganzen Landwirtschaft und der Wirtschaft
gut gehe, fasst Geschäftsführer Stefan Odermatt zusammen.
Die BIO SUISSE verfolge eine ganzheitliche Politik und suche Allianzen
mit Konsumenten-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen.
Mit dem Zitzenversiegler oder Teat-sealer können beim Trockenstellen
der Milchkühe offene Zitzenkanäle verschlossen werden.
Die Versiegler bestehen aber zum Teil aus dem Schwermetall Bismut,
das von den Kälbern mit dem Kolostrum aufgenommen werden kann.
Darum sind Zitzenversiegler für den Biolandbau nicht ganz
unbedenklich. Abklärungen in dieser Frage sind vorgesehen.
Inhaltsverzeichnis (.pdf)
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