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Ökologie & Landbau
 

bioaktuell 5 / 04

bioaktuell 5/04

Die Regeln für den weltweiten Handel mit Agrargütern im Rahmen der WTO sollten in erster Linie den Bauern der dienen und nicht dem Agrobusiness. Das sagte die indische Bürgerrechtskämpferin Vandana Shiva in einem Gespräch mit bioaktuell. Das würde bedeuten, dass Exportsubventionen gekürzt, Stützungen der Landwirtschaft im Inland hingegen unangetastet blieben. Vandana Shiva wird zu diesem Thema am Samstag, 19. Juni am Schweizerischen Biogipfel in Zofingen referieren.

Der Biomilchpool vermarktet im neuen Milchjahr die Hälfte der biologischen Industriemilch und hat voraussichtlich weiterhin mit Absatzproblemen zu kämpfen. Zur Mengensteuerung führt er ab Herbst ein neues Auszahlungsmodell ein. Die Milchproduzenten erhalten den Biopreis in den problematischen Monaten nur noch für einen bestimmten Teil ihrer Kontingentsmenge. Der Pool will damit einerseits die Kosten für die Deklassierung von Biomilch in den Griff bekommen, sich andererseits auch fit machen für die Zeit nach der Milchkontingentierung.

Einen neuen Pool für Futtergetreide und Körnerleguminosen wurde von den Getreideproduzenten und den Futtermühlen gegründet. Die Futtermühlen verpflichten sich mit der Unterzeichnung des Lizenzvertrages mit der BIO SUISSE, gemeinsam sämtliches Inlandgetreide zu den ausgehandelten Richtpreisen zu übernehmen. Die Menge, die nicht auf direktem Weg abgesetzt wird, übernimmt der Pool, der durch die Produzentenorganisationen Biofarm und Progana verwaltet wird. Der Pool sorgt alsdann für den Absatz dieser Posten.

In einer Umfrage hat sich das FiBL mit der Lage der Milchproduktion auf den Biohöfen auseinandergesetzt. Eine Zucht, die dem Biolandbau und dem Standort angepasst ist, idt den meisten Höfen ein Anliegen. Dazu verwenden viele den Ökozuchtwert. Weitaus am häufigsten anzutreffen sind auf Biohöfen Kühe der Braunviehrasse.

Vorsicht mit Latexhandschuhen: Das Kantonale Labor Zürich hat die Vermarktung von Biosalaten verordnet, die minime Spuren eines Fungizides aufwiesen. Die Spuren sind so gering, dass nur dieses eine Labor fähig ist, sie zu messen. Sie stammen vermutlich aus dem Abrieb von Latexhandschuhen, die beim Verpacken getragen wurden.

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© 2004 FiBL Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Last Update 08.06.2004 | Comments: webmaster@fibl.org

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