Parasitenbefall bei Tieren auf Biobetrieben
Auf Biobetrieben ist hauptsächlich aus zwei Gründen mit einer erhöhten Parasitenproblematik zu rechnen: einerseits kommen die Tiere durch die geforderte Weide- und Auslaufhaltung vermehrt in Kontakt mit Parasiten; andererseits sind prophylaktische medikamentöse Behandlungen verboten. Eine Analyse der Situation bei den verschiedenen Nutztierarten auf Biobetrieben ist deshalb aus übergeordneter Sicht, und bei besonders anfälligen Tierarten auch auf Betriebsebene, wichtig.
Am FiBL werden im Rahmen des BGK-Programms zur Parasitenüberwachung jährlich rund 1700 Kotproben von Kleinwiederkäuern aus ca. 200 Betrieben untersucht. Die so gewonnenen Daten erlauben Aussagen über die Befallssituation und Behandlungen auf Bio- und konventionellen Betrieben.
Bei Rindern, Schweinen und Geflügel wird auf ausgewählten Biobetrieben der Parasitenbefall untersucht. |