Internationale Richtlinienarbeit für die Produktion und Verarbeitung ökologischer ProdukteDas Richtlinien-Komitee der IFOAM überarbeitet alle 2 Jahre die Basis-Richtlinien. Vom FiBL beteiligt sich O. Schmid an dieser Arbeit. Neben der Arbeit an den allgemeinen Richtlinien werden für neue Bereiche Standards erarbeitet, die ebenfalls den Mitgliederorganisationen zur Beschlußfassung vorgelegt werden (Landschaftsgestaltung u.a.)
Die Schweiz bzw. das FiBL ist auch in der IFOAM-EU-Gruppe vertreten. Diese Gruppe ist eine Plattform, um bei der EU Vorschläge zur Anpassung und Weiterentwicklung der EU-Öko-Verordnung 2091/92 einbringen zu können. Diese Arbeit ist wichtig, da sich die neue Bio-Verordnung der Schweiz stark an die EU-Verordnung anlehnt.
Auf internationaler Ebene verabschiedete der Codex Alimentarius, ein gemeinsames Programm von den zwei UN-Organisationen WHO und FAO zur Harmonisierung der internationalen Lebensmittel-Gesetzgebung, im Juni 1999 Richtlinien für biologisch/ ökologisch erzeugten pflanzliche Lebensmittel. Im Jahre 2001 wurden die Richtlinien um den tierischen Bereich ergänzt. Bis 2003 ist eine Überarbeitung der Kriterien und der Listen für Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie für die Verarbeitung vorgesehen.
Finanzierung
IFOAM
Projektlaufzeit: 2005 bis 2006
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