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Ziel, Zweck und Organisation des Betriebsnetzes
Ziel des Betriebsnetzes
- Das FiBL hat zwei Gründe für das Lancieren
des Betriebsnetzes:
Einerseits sind für die Biolandbauforschung und –beratung
zuwenig ökonomische Grundlagendaten vorhanden. Bisher werden
Kennzahlen über Einkommen und Kosten von der Eidgenössischen
Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik (FAT)
zentral ausgewertet. Diese Zahlen sollen nun mit neuen Daten aus
Buchhaltungen ergänzt werden. Zu Grundlagendaten gehören
aber auch Produktionskosten, Rentabilitäten verschiedene Betriebszweige,
sowie die Erhebung von Produktionstechniken für ökonomische
Modelle, die am FiBL bearbeitet werden.
- Auf der anderen Seite soll die ökonomische Forschung vermehrt
in Zusammenarbeit mit den Landwirten durchgeführt werden. Ökonomische
Themen, die den am Netz beteiligten Landwirten wichtig scheinen,
werden gesammelt und bearbeitet. Der Begriff „ökonomische
Themen“ umfasst sowohl Themen der Agrarpolitik, der Verbandspolitik,
der Betriebswirtschaft (Produktionskosten, Strategiefindung, …),
der Vermarktung von Bioprodukten als auch soziale Themen wie Arbeitsbelastung
oder Lebensqualität.
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Beteiligte Betriebe
Jede Betriebsgruppe soll 5 Betriebe beinhalten.
Die folgende
Tabelle zeigt die im Netz vorhandenen Betriebsgruppen.
| Betriebstyp |
Grösse |
Tal |
Hügel |
Berg |
| Spezialkulturen (Gemüse, Kräuter) |
10-20 ha |
5 |
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--- |
| Spezialisierte Milchviehbetriebe |
10-20 ha |
5 |
5 |
5 |
| Spez. Milchviehbetriebe Romandie |
30-50 ha |
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--- |
5 |
| Spez. Mutterkuhbetriebe |
10-20 ha |
--- |
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5 |
| Spez. Mutterkuhbetriebe, Romandie |
30-50 ha |
--- |
--- |
5 |
| Rindvieh: Aufzucht/Mast |
10-20 ha |
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5 |
| kombinierte Betriebe mit Veredlung (Schweine/Hühner) |
10-20 ha |
5 |
--- |
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| kombinierte Betriebe |
10-20 ha |
5 |
5 |
5 |
Erklärung der Betriebstypen:
- Spezialkulturen: mindestens 10% der offenen Ackerfläche
besteht aus Gemüse- oder Kräuteranbau
- Milch: Vorwiegend oder ausschliesslich Milchproduktion
- Mutterkühe: Vorwiegend oder ausschliesslich Mutterkühe
- Anderes Rindvieh: Betriebe ohne Milchkontingent, mit Rindviehaufzucht
oder Mast
- Kombiniert Veredlung: kombinierte Betriebe mit Hühnermast,
Eierproduktion oder Schweinemast/-aufzucht
- Andere kombinierte Betriebe: kombinierte Betriebe, die in
keine andere Gruppe passen: vielseitige Betriebe, die „von
allem ein wenig“ machen.
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©
2008
FiBL Forschungsinstitut für biologischen
Landbau
Last Update
27.04.2006
| Comments: webmaster@fibl.org
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