Das FiBL ist auf über 200 Biobetrieben „On Farm“:

Karte
vergrößern
Bereits jetzt findet auf 200 Betrieben On Farm - Forschung statt,
also Forschung unter praxisnahen Bedingungen, begleitet von FiBL-Forschern
und -Beraterinnen. Es sind Versuche zu allen Themen des biologischen
Landbaus, bei denen aktueller Forschungsbedarf besteht
Beispiele für on-farm Forschung:
- Entwicklung von Konzepten zur Vermeidung von Antibiotika bei
Milchkühen in Zusammenarbeit mit Biobauern.
-
Neue Kirschsorten sind kurz vor der Reife nur wenig regenbeständig.
FiBL-Forscher entwickelten zusammen mit Praxisbetrieben eine Überdachung
für die Reifungsphase, mit der zudem der Moniliabefall erheblich
vermindert werden kann.
- Mit erfahrenen Praktikern tasten FiBL-Mitarbeitende sich an
reduzierte Bodenbearbeitungsverfahren unter Biobedingungen heran.
- Zusammen mit Praktikern untersuchen FiBL-Mitarbeitende die
Auswirkungen von biologisch-dynamischen Präparaten bei Düngung
mit Mistkompost oder Gülle auf die Bodenfruchtbarkeit.
Die Versuche auf den Betrieben sind jeweils mit einer Tafel klar
angeschrieben. Beispiel:
| Versuchs-INFO
|
 |
| |
|
|
Graufäulebekämpfung bei Erdbeeren |
Ziel
Beurteilung verschiedener Präparate zur Bekämpfung der Graufäule
(Botrytis cinerea) bei Erdbeeren. |
Erläuterungen
Die Graufäule führt bei nasser Witterung während der Ernte immer
wieder zu hohen Ertragsausfällen. Zurzeit beschränkt sich die
Bekämpfung der Graufäule auf indirekte Planzenschutzmassnahmen
(siehe Versuchsparzellen im östlichen Teil der Anlage), da
bis jetzt kein biotaugliches Pflanzenschutzmittel zugelassen
ist. |
| Laut ausländischen Untersuchungen existieren jedoch
biotaugliche Pflanzenschutzmittel mit einer guten Wirkung gegen
Graufäule. In dieser Versuchsparzelle werden solche Mittel getestet. |
Versuchsstandort:
Biobetrieb Hans und Regula Muster,
Musterhof, 1234 Musterwil |
Kontakt:
Andi Schmid, Forschungsinstitut für biologischen
Landbau (FiBL)
Ackerstrasse, 5070 Frick, Tel. 062 865 72 72, www.fibl.org |
|
|