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Lebensmittelqualität und Gesundheit

Ziel ist es, die Qualität von biologischen und konventionellen Lebensmitteln wissenschaftlich zu vergleichen und die Unterschiede zu untersuchen. Es wird darüber hinaus geprüft, inwieweit diese Unterschiede auch ernährungsphysiologisch relevant sein könnten.

Im Bereich Qualität von Bioprodukten werden zwei Forschungsfragen bearbeitet.

  1. Es bestehen Hinweise aus Untersuchungen an Äpfeln, welche das FiBL gemeinsam mit der Hochschule Genf gemacht hat, wonach sich die biologisch und konventionell produzierten Äpfel zum Beispiel hinsichtlich der Häufigkeit einzelner Mikroorganismenpopulationen unterscheiden. Diese Unterschiede sollen näher untersucht werden.

  2. Unterschiede von biologisch- und konventionell produzierten Tiererzeugnissen sind mit Ausnahme von Milch- und Milchprodukten noch wenig erforscht. Seit Frühjahr 2006 läuft am FiBL u.a. zu diesem Zweck ein Fütterungsversuch mit Kaninchen. Neben der Fleischqualität werden u.a. auch „Gesundheitsmarker“ wie immunologische Parameter oder das antioxidative Potential des Kaninchen-Blutes bestimmt. Zusammen mit Futterwahlversuchen und Verhaltensbeobachungen sollen die Resultate Aufschluss über die Auswirkung von Futter aus verschiedenen Produktionssystemen auf die Gesundheit von Kaninchen und die Fleischqualität liefern.

  3. Es gibt es weltweit verschiedene Labors, welche so genannte „ganzheitliche Methoden der Qualitätsuntersuchung“ entwickeln und optimieren. Diese Methoden basieren auf Überlegungen, wonach der Gesundheitswert von Lebensmitteln mit der Analyse von Inhaltsstoffen alleine nicht schlüssig bestimmt werden kann. Die Unterschiede zwischen biologisch und konventionell erzeugten Produkten sowie die Frage nach deren ernährungsphysiologischer Relevanz bleiben zu erforschen. Mit Ringversuchen sowie Vergleichs- und Literaturstudien soll deshalb die Entwicklung ganzheitlicher Qualitätserfassungsmethoden verfolgt und unter Einbezug von etablierten Standard-Analysemethoden wissenschaftlich begleitet werden. Ziel ist es, die am besten geeignete Methode am FiBL zu etablieren und wissenschaftlich bis zur Serienreife zu entwickeln.
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Gabriela Wyss

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© 2008 FiBL Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Last Update 15.02.2008 | Comments: webmaster@fibl.org

   
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