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Struktur des Projektes „Wildtierfreundlicher Biolanbau"

Forschung, Beratung und Kommunikation arbeiten in dem Projekt „Wildtierfreundlicher Biolandbau“ Hand in Hand

Forschung

Statistische Daten zum Stand des ökologischen Ausgleichs auf landwirtschaftlichen Betrieben werden analysiert. Auf dieser Grundlage kann die momentane Situation auf Biobetrieben eingeschätzt werden.
Ausserdem wird eine Methode entwickelt, mit der die Betriebsleiter Stärken und Schwächen auf dem Betrieb beurteilen können. Neben Naturschutzaspekten werden auch betriebliche Gegebenheiten und wirtschaftliche Überlegungen berücksichtigt.

Es werden Anbaupraktiken entwickelt, die wildlebende Tierarten in naturnahen Flächen sowie in Produktionsflächen gezielt fördern. Speziell für Wiesen und Ackerflächen werden Optimierungsstrategien erarbeitet und ein Massnahmenkatalog erstellt.

Im Ackerbau werden beispielsweise Massnahmen zur Förderung von Kleintieren (Insekten, Spinnen) und ausgewählten Brutvogelarten (Braunkelchen) und der Ackerbegleitflora entwickelt. Als agrarökologisches Ziel steht die Nützlingsförderung im Mittelpunkt.

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Beratung

Es wird ein Netz von innovativen Modellbetrieben in verschiedenen Regionen aufgebaut, die gesamtbetrieblich Naturschutzmassnahmen umsetzen. Anliegen und Bedürfnisse der Landwirte werden in der
Beratung von Beginn an berücksichtigt. Die Berater entwickeln gemeinsam mit den Landwirten Betriebskonzepte und begleiten deren Umsetzung. Nach der ökologischen Analyse wird die ökonomische Situation abgeklärt. Die Beratung sucht für den Betrieb eine attraktive ökonomische Lösung, sodass Naturschutz als Betriebszweig sich auch wirtschaftlich lohnt. Als „blühende Vorbilder“ sollen diese Modellbetriebe weitere Landwirte zu ökologischen Mehrleistungen
anspornen.

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Kommunikation

Die Ergebnisse aus den Forschungsversuchen und Analysen sowie die Aktivitäten auf den Betrieben werden laufend aufbereitet und einer breiten Öffentlichkeit kommuniziert. Beispielsweise werden Konsumenten direkt auf den Höfen bei Veranstaltungen und Führungen angesprochen. Landwirte, die sich für den Naturschutz stark machen wollen, erhalten Informationsmaterial. Journalisten werden z.B. mit Pressemeldungen informiert.

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© 2008 FiBL Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Last Update 01.09.2006 | Comments: webmaster@fibl.org

Übersicht  
Logo wildtierfreundlicher Biolandbau
Das Projekt
Die Struktur
Beispiele
 
   
Magerwiese © FiBL; Bild: Thomas Alföldi
 
Brache © FiBL; Bild: Lukas Pfiffner