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Beurteilung ökologischer Leistungen von landwirtschaftlichen
Betrieben
Entwicklung eines Instrumentes zur Beurteilung ökologischer
Leistungen von landwirtschaftlichen Betrieben
Lukas Pfiffner,
Yvonne Reisner
Einleitung
Im Rahmen des SPP-U-Projektes Nachhaltige Landwirtschaft
wurde ein Bewertungsmodell (PI-model) zur Beurteilung der potentiellen
Belastungen des Natur- und Landschaftshaushalts durch die landwirtschaftliche
Nutzung entwickelt. Das Ziel war, die Wirkungen der Landwirtschaft
auf die Landschaft abzubilden, und zwar mit einem einem regionalen
Betrachtungsansatz.
Das PI-model berücksichtigt die folgenden Aspekte:
Abflussregulation, Grundwasserneubildung, Nitratauswaschung, Bodenerosion,
Bodenverdichtung, Arten- und Biotopschutz (Biodiversität) und
Landschaftsbild. Jedes dieser Teilmodelle ist durch eine Vielzahl
von Parametern (Indikatoren) definiert. Das Modell ist für Anwendungen
in der landwirtschaftlichen Praxis in der vorliegenden Form zu komplex.
Für die Landwirte, Berater und auch für
Schulungszwecke ist das Modell zu vereinfachen und v.a. auch auf
die Betrachtungsebene von einzelnen landwirtschaftlichen Betrieben
anzupassen. Basierend auf den bisherigen Erfahrungen im ackerbaulich
intensiv genutzten Untersuchungsgebiet Rafzerfeld soll daher aus
dem PI-model ein praxistaugliches Verfahren zur Beurteilung der ökologischen
Leistungen von landwirtschaftlichen Betrieben abgeleitet werden. |
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Ziele
Das Projekt ist Teil eines Gesamtprojektes der FAL und des Geobotanischen
Institutes der ETH Zürich im Rahmen des Schwerpunktprogrammes
Umwelt des Schweizerischen Nationalfonds, welches zum Ziel hat,
ein Lehrmittel zum Thema "Biologische Vielfalt in der Kulturlandschaft" zu
entwickeln.
Das Ziel des Teilprojekts FiBL ist die Erstellung eines Merkblattes
mit Fragebogen, um die ökologische Leistung auf einem Landwirtschaftsbetrieb
zu erfassen. Das Merkblatt richtet sich an Landwirte, Schüler
der landwirtschaftlichen Schulen, Betriebsleiterkurse und weitere
interessierte Personen. Der Fragebogen kann selbständig ausgefüllt
und ausgewertet werden. Das Merkblatt soll aufzeigen, wie komplex
die natürlichen Abläufe im Agrarökosystem sind,
wie gross die Beeinflussung durch die Landwirtschaft ist, wo sensible
Bereiche geschont werden müssen, wo die Belastungen hoch sind
und wo sie gesenkt werden können. Eine Einstufung des Betriebs
gibt einen Anhaltspunkt darüber, wie gut diese Leistung bereits
ist und ermöglicht eine bedingte Vergleichbarkeit verschiedener
Betriebe untereinander. |
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Laufzeit
2000-2001
Kontakt
- Yvonne Reisner, Eidgenössische Forschungsanstalt für
Agrarökologie und Landbbau (FAL), Zürich-Reckenholz
- Lukas Pfiffner,
FiBL, Pflanzenschutz: Schädlinge, Nützlinge
- Prof. P. Edwards,
Geobotanisches Institut der ETH Zürich, Zürichbergstrasse
38, 8044 Zürich.
- Manuela di Giulio,
Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarökologie
und Landbau (FAL), Reckenholzstrasse 191, 8046 Zürich.
Finanzierung
Nationalfonds, Schwerpunktprogramm Umwelt (SPP-U) |
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©
2008
FiBL Forschungsinstitut für biologischen
Landbau
Last Update
16.11.2004
| Comments: webmaster@fibl.org
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