FiBL-Shop
FiBL > Forschung > Entomologie > Bio-Winterraps
Bodenwissenschaften
Anbautechnik Pflanzenbau
Phytopathologie
Entomologie
Tiergesundheit
Tierzucht und Tierhaltung
Veterinärparasitologie
Sozioökonomie
Lebensmittelqualität und
-sicherheit
Forschungskommunikation
Gentechnik
Landwirtschaft
Saatgut
Pflanzenschutz
Qualitätssicherung
Rückverfolgbarkeit
Betriebsmittel
Tiergesundheit
Wissenstransfer
Lebensmittelqualität
 

Nützlingsförderung im Bio-Winterraps

Effekte der Landschaftsausstattung und von Nützlingsstreifen auf den Rapsglanzkäfer (Meligethes aeneus)

Raps ist ein sehr gesuchter Rohstoff und die Integration in die Fruchtfolge auf Biobetrieben ist interessant. Ausserdem ist die Kultur auch optisch sehr attraktiv. Die Produktion von Bio-Raps ist jedoch schwierig, da einige Schädlinge in Bio-Anbau nur ungenügend reguliert werden können. Der wichtigste Schädling ist der Rapsglanzkäfer (Meligethes aeneus), der in gewissen Jahren die Kulturen in Massen befällt und die Ernte fast vollständig vernichten kann. Verschiedenen Untersuchungen zufolge besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Parasitierung des Rapsglanzkäfers und dem Anteil naturnaher Strukturen in einer Landschaft. Es stellt sich die Frage, ob dieser Effekt mit der Anlage zusätzlicher Landschaftselemente oder Massnahmen aus dem Bereich der funktionalen Biodiversität (z.B. durch das Anlegen von Rübsestreifen als Fangkultur oder das Einsäen von Nützlingsstreifen) verstärkt werden kann. Ziel dieses Projektes ist (1) die Überprüfung der Hypothese, dass in geeigneten Landschaften die Parasitierung natürlicherweise höher ist und (2) sollen verschiedene Ansätze aus dem Bereich der funktionellen Biodiversität auf ihre Tauglichkeit getestet werden.

nach oben
 

Alle Mitarbeitenden

  • Claudia Daniel
  • Hansueli Dierauer
  • Henryk Luka
  • Zusammenarbeit mit: Dr. Wolfgang Büchs (Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Braunschweig), Dr. Bernd Ulber (Georg-August-Universität Göttingen), Univ. Prof. Mag. Dr. Thomas Frank (Universität für Bodenkultur Wien), Niklaus Messerli (Kantonale Beratung Liebegg) und Clay Humphrys (Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART), Franziska Schärer (Biofarm Genossenschaft), INRA France.

Kontakt

Claudia Daniel

nach oben

© 2008 FiBL Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Last Update 08.10.2007 | Comments: webmaster@fibl.org

   
Rapsfeld; (c) FiBL, Bild: Hansueli Dierauer