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Einsatz von Nematoden gegen die Kirschfruchtfliege

Regulierung der Kirschfruchtfliege im biologischen Anbau: Prüfung von entomopathogenen Nematoden in Labor- und Feldversuchen.

Seit Jahrzehnten wird intensiv nach alternativen Kontrollmassnahmen zur chemischen Bekämpfung der Kirschfruchtfliege Rhagoletis cerasi Loew (Diptera: Tephritidae) gesucht. Bis heute leider nur mit bescheidenem Erfolg für die Praxis. Der Einsatz insektenparasitischer Nematoden zur vorbeugenden Bekämpfung der im Boden überwinternden Schädlinge hat jüngst aber neue Hoffnungen geweckt. Die Ergebnisse der Studie liegen nun vor. Fazit: Die Mehrzahl der Kirschfruchtfliegen scheint sich dem Angriff der Nematoden geschickt zu entziehen, indem sich die Maden nach Verlassen der Kirschen, innerhalb kürzester Zeit im Boden verpuppen und danach für Parasitierungsversuche durch die Nematoden resistent sind. Den Nematoden bleibt nicht genügend Zeit, um die Kirschenfliegenpopulation spürbar zu verringern.

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Alle Mitarbeitenden

  • Claudia Daniel
  • Eric Wyss
  • Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW (Jürg Grunder und Stefan Kuske)

Kontakt

Claudia Daniel

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Literatur

Literatur zu diesem Arbeitsschwerpunkt in der Datenbank Organic Eprints

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© 2008 FiBL Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Last Update 26.02.2007 | Comments: webmaster@fibl.org

   
Schlupfüberwachung der Kirschfruchtfliege (c) FiBL, Bild: Thomas Alföldi