Auszüge aus dem FiBL-Dossier
"Bio fördert Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt"
Ist Bio auch sparsamer?
Biologisch angebaute Kulturen benötigen weniger fossile
Energie, um die gleiche Menge eines Erntegutes zu produzieren wie
konventionelle.
Die Effizienz der Nutzung vorhandener Ressourcen ist ein wichtiger
Indikator für die Nachhaltigkeit eines Produktionssystems.
Alle Faktoren, die zur Erzeugung einer Ertragseinheit beitragen,
werden in Energieeinheiten umgerechnet. Für den Vergleich
der Energieeffizienz muss neben den direkten Energiebeiträgen,
wie der Treibstoff für den Schlepperbetrieb, die indirekte
Energie berücksichtigt werden, die zur Erzeugung der zugekauften
Produktionsmittel, wie Pflanzenschutz- und Düngemittel, gebraucht
wird.
Weil die Erträge im konventionellen Verfahren zum Teil deutlich
höher waren, fiel der Unterschied im Energieaufwand pro Ertragseinheit
mit 19 Prozent vergleichsweise gering aus. Bezogen auf die Fläche
betrug der Unterschied jedoch 30–50 Prozent.
Direkte und indirekte Energiekomponenten

Im biologischen Anbau wird etwas mehr Energie für Infrastruktur
und Maschinen benötigt und mehr Treibstoff verbraucht. Es
werden aber deutlich weniger Ressourcen für Dünger und
Pestizide verbraucht. |