Auszüge aus dem FiBL-Dossier
"Bio fördert Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt"
Sind Nährstoffzufuhr und -entzug im Gleichgewicht ?
Biologisch bewirtschaftete Flächen weisen höhere Nährstoffdefizite
aus. Deshalb müssen die verfügbaren und die Reserve-Nährstoffe
regelmässig mit Bodenanalysen bestimmt werden.
Alle Verfahren wiesen über die 21 Jahre eine negative Stickstoffbilanz
aus. Das heisst, es wurde sehr viel weniger gedüngt als entzogen.
Allerdings sind hier die Stickstoffmineralisation, die Stickstofffixierung
durch Leguminosen und die Einträge aus der Atmosphäre
nicht berücksichtigt.
- Das Element Phosphor hinterlässt im konventionellen Verfahren
einen Überschuss, während die biologischen Verfahren
mit einem leichten Mangel abschliessen.
- Kalium weist lediglich im mineralisch gedüngten Verfahren
einen Bilanzüberschuss auf und zeigt unter den mit Mist
gedüngten Verfahren im organisch-biologischen Verfahren
das grösste Defizit.
- Calcium wird offensichtlich in allen Verfahren ausreichend
verabreicht mit dem höchsten Überschuss im biologisch-dynamischen
Verfahren.
Nährstoffbilanz 1978–1998

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