Gründüngungen in der Gemüsefruchtfolge
Im Gemüsebau wird in intensiven Fruchtfolgen produziert. Nach den Richtlinien der Bio Suisse müssen 10 Prozent der Fruchtfolgefläche begrünt sein, empfohlen werden sogar 20 Prozent. Im viehlosen Biogemüsebau wird dies mit Leguminosen-Gründüngungen erreicht, welche die Eigenversorgung an Stickstoff erhöhen.
Im Gemüsebau räumen die Lagergemüse erst im Oktober, was für die Etablierung einer Gründüngung zu spät ist. Deshalb kann die reiche Erfahrung mit Gründüngung im Ackerbau für den Biogemüsebau nur zum Teil genutzt werden und Saat- sowie Einarbeitungszeitpunkte müssen optimiert werden.
Die bisherigen Versuche wurden häufig nur unter dem Aspekt der Stickstoffauswaschung oder der Unkrautunterdrückung beurteilt. Diese Versuche sollen neben N-Mineralisierung und -Konservierung auch negative Auswirkungen der Gründüngung erfassen. Zwei Versuche wurden angelegt mit folgenden Schwerpunkten:
- Verbesserung der Pflege und Einarbeitung der Gründüngungen
- Verbesserung der Fruchtfolgeübergänge bei spät räumenden Kulturen
Laufzeit: 2003 bis 2005
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