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Helga Willer

Helga Willer
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Neue Ausgabe von Ökologie & Landbau

Schwerpunktthema: Small is beautiful?!

Titelblatt Ökologie & Landbau
(19.01.2010) 

Wachstum hat Grenzen. Die gegenwärtigen Krisen - Klimakrise, Wirtschaftskrise und Ernährungskrise - zeigen es deutlich. Der Ökonom und Philosoph Ernst Friedrich Schumacher mahnte bereits vor über 30 Jahren in seinem Weltbestseller “Small is beautiful” zur Suche nach dem rechten Maß. Sein Warnen vor den Gefahren eines von Gigantismus geprägten Industriesystems und vor Wachstum um jeden Preis, sind heute aktueller denn je. Ausgabe 1/2010 der Ökologie & Landbau geht daher der Frage nach, welche Alternativen der ökologische Landbau bereithält, um die negativen Entwicklung des aktuellen Landwirtschaftssystems hin zu „größer, schneller, mehr“ zu stoppen und den Wachstumswahn in gemäßigtere Bahnen zu lenken.

Ökologie & Landbau beschreibt, welche Konzepte sich bewährt haben, um mit
anderen Mitteln eine langfristig nachhaltige Wirtschaft zu ermöglichen. Die Autoren dieser Ausgabe diskutieren, warum kleinere, menschengemäße Landwirtschaftsstrukturen neue Perspektiven eröffnen, oder wie der Strukturwandel in der Biolandwirtschaft echte Nachhaltigkeit gefährden kann.

Ökologie & Landbau klärt auf, warum die bäuerliche Landwirtschaft „klein, aber
oho“ ist und zu unrecht kaum von Agrarpolitik und Wissenschaft beachtet wird und erörtert, warum eine Vergrößerung der Höfe z. B. in der Ökorinderhaltung weltweit keine Vorteile bringt. Aber es kommen auch Stimmen zu Wort die belegen, dass die Einführung von großen Strukturen in der Ökobranche durch ihre Effizienz Bio überhaupt erst salonfähig gemacht hat. Desweiteren wird analysiert, welchen Schwierigkeiten die Betriebe beim Wachsen zu begegnen haben.

Ökologie & Landbau kooperiert eng mit dem FiBL: Jede der jährlich vier Ausgaben enthält Beiträge von FiBL-Mitarbeitenden sowie die Rubrik "Neues vom FiBL".

Für die  aktuelle Ausgabe hat Eric Meili den Standpunkt verfasst: "100 oder 500 Kühe? Grösser ist nicht immer besser!" und von Reinhard Gessl stammt der Beitrag "Bioverbände - Gross ist nicht gut genug". Thomas Lindenthal und Kollegen informieren zu Klimabilanz von Ökoprodukten, und informieren über anderem über das Klimalabel der Marke "Zurück zum Ursprung". 

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