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Boris Liebl

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Beate Huber

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Mehr Sensibilität für die Qualität von Bioprodukten in der Türkei

In der Türkei macht die Qualitätskontrolle in der Biolandwirtschaft Fortschritte. Ein Kooperationsprojekt mit deutschen Behörden und Importeuren hat zu höherer Sensibilität und besserer Qualität beigetragen.

Besucher auf einem Biobetrieb

Besuch eines als Best-Practice prämierten Biobetriebs mit der deutschen Delegation. Bild: FiBL Projekte GmbH

Pärmierung

Prämierung der Demobetriebe auf der Abschlussveranstaltung in Izmir. Bild: FiBL Projekte GmbH

Abschlussveranstaltung

Die Abschlussveranstaltung in Izmir. Bild: FiBL Projekte GmbH

(03.12.2013) 

Bei der Abschlussveranstaltung der ersten Projektphase des deutsch-türkischen Kooperationsprojektes zur Verbesserung des Qualitätsmanagements entlang der Wertschöpfungskette von Ökoprodukten wurden die Ergebnisse einer Umfrage unter deutschen Importeuren und türkischen Exporteuren vorgestellt.

Eine Mehrheit der Akteure hatte angegeben, dass in den letzten drei Jahren ein Trend zu mehr Sensibilität für Qualitätsfragen festzustellen ist, der auch dazu führte, dass vermehrt Rückstandskontrollen gemacht werden und Rückstandsprobleme eher rückläufig sind. Während der Veranstaltung haben Vertreter der deutschen und türkischen Landwirtschaftsministerien , des türkischen Verbandes der Exportwirtschaft, des türkischen Verbandes für Ökologische Landwirtschaft (ETO) sowie des FiBL in einem gemeinsamen Workshop über Qualitätsaspekte bei Bioprodukten diskutiert.

Einer der Hauptpfeiler der Zusammenarbeit ist die praxisnahe Weiterbildung von Akteuren entlang der Wertschöpfungskette. Dazu bietet das Projekt spezifische Fortbildungen für Berater, Landwirtschaftskammern, Regierungsstellen und Öko-Kontrollstellen an. Ein Netzwerk von Demonstrationsbetrieben ermöglicht Landwirten und landwirtschaftlichen Beratern einen intensiven praxisnahen Austausch. Zudem gibt es seit diesem Jahr eine landesweite Zeitschrift für Ökolandbau.

Der zweite wichtige Pfeiler des Projektes ist der Dialog von Akteuren aus der gesamten Branche – von der landwirtschaftlichen Produktion in der Türkei bis zum Import nach Deutschland.

Das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) geförderte Kooperationsprojekt „Deutsch-Türkische Zusammenarbeit Ökologische Landwirtschaft“ wird von der Arbeitsgemeinschaft FiBL Projekte GmbH / Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Schweiz) in enger Partnerschaft mit ETO durchgeführt. Es läuft bis Dezember 2015.

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Hintergrundinformation

Die türkische Landwirtschaft ist klein strukturiert. Im Jahr 2012 gab es circa 55 000 Biobauern, die rund 525 000 Hektar Land bewirtschafteten. Die durchschnittliche Betriebsgröße lag bei 9,5 Hektar. Die ägäische Region rund um Izmir ist eine der bedeutendsten Anbauregionen für Ökoprodukte.

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