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FiBL-Flyer
FiBL – Kompetenz für Biolandbau und Nachhaltigkeit
Das FiBL, gegründet 1973, ist die weltweit führende Forschungseinrichtung für Biolandbau, mit über 135 Beschäftigten in der Schweiz, 15 in Deutschland und 12 in Österreich. Das Ineinandergreifen verschiedener Forschungsgebiete und die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Beratung und Bildung sind die Stärken des FiBL: Der rasche Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis ist sichergestellt.
"Feed no Food" – Gras und Heu statt Kraftfutter fürs Rind

Dass Kühe Gras fressen, gilt seit der Industrialisierung der Landwirtschaft nur noch bedingt. In den letzten 40 Jahren ist der Einsatz von Kraftfutter (Getreide und Körnerleguminosen) in der Tierernährung dramatisch angestiegen. Die Züchtung von Hochleistungskühen sowie tiefe Weltmarktpreise für Futtermittel trieben diese Entwicklung voran. Heute wird ein Drittel der weltweiten Getreideernten an Tiere verfüttert!
Das Projekt «Feed no Food» ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt. In dieser Zeit soll auf den angeschlossenen Betrieben der Kraftfuttereinsatz reduziert werden. Das Projekt baut dazu auf dem Milchviehgesundheits-Netzwerk von pro-Q auf.
Neue an der Projektteilnahme interessierte Landwirtinnen und Landwirte sind eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschliessen.
Das Projekt wird vom Coop Fonds für Nachhaltigkeit
unterstützt.
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Flyer "Feed no Food" – Gras und Heu statt Kraftfutter fürs Rind (546 KB) - FiBL-Kontakt: Christophe Notz
Klimaneutraler Acker- und Gemüsebau

Auswirkungen von reduzierter Bodenbearbeitung und Gründüngungen auf Bodenfruchtbarkeit, Klima und Ökonomie – bisherige Erkenntnisse und aktuelle Versuche.
Die Landwirtschaft trägt weltweit mit 12–32 Prozent zum Klimawandel bei. Hauptquellen sind der Methanausstoss der Wiederkäuer, der CO2-Verbrauch bei der Herstellung von Düngern und Pestiziden, die Abholzung von Wäldern für den Ackerbau und Weideflächen sowie die Bodenerosion. Auch der Einsatz des Pflugs verbraucht viel Energie, verstärkt den Abbau von Humus und belastet somit das Klima.
Für die Optimierung der Anbausysteme im Biolandbau bezüglich ihrer Wirkung auf das Klima bestehen noch Wissenslücken. Es fehlen bisher zuverlässige Informationen zum Potenzial der CO2-Bindung sowie zur Energie- und Nährstoffeffizienz von reduzierten Bodenbearbeitungssystemen und des Einsatzes von Gründüngungen. Die in dieser Broschüre vorgestellten Versuche sollen dazu wichtige Resultate liefern. Ergänzend sollen ökonomische Analysen Aufschluss geben über die Wirtschaftlichkeit der reduzierten Bodenbearbeitungsmassnahmen auf Betriebsebene. Hochrechnungen für den ganzen landwirtschaftlichen Sektor sollen zudem das Potenzial des klimaneutralen Ackerbaus für die gesamte Schweiz aufzeigen.
Das Projekt wird vom Coop Fonds für Nachhaltigkeit
unterstützt.
- Download Flyer
Klimaneutraler Acker- und Gemüsebau (670 KB) - FiBL-Kontakt: Paul Mäder
Mit Vielfalt punkten – Bauern beleben die Natur

Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Pflege der Kulturlandschaft und ihrer Lebensräume ist eine wichtige Aufgabe der Schweizer Landwirtschaft.
Bis heute zeigen aber die agrarpolitischen Massnahmen in diesem Bereich wenig Wirkung. Um diese unbefriedigende Situation zu verbessern, braucht es neue, innovative Massnahmen.
Ziele des Projektes:
- Die Instrumente «Punktesystem» und «Leitartensystem» entwickeln und ihre Eignung als Bewertungs- und Beartungsinstrumente testen.
- Die Bewirtschaftenden individuell beraten und die Wirkung der Beratung auf die Biodiversität überprüfen.
- Betriebswirtschaftliche Auswirkungen von ökologischen Aufwertungen analysieren.
- Typische Tier- und Pflanzenarten des Kulturlandes durch standort- und artspezifische Massnahmen fördern.
- Einen Leitfaden für naturfreundliche Anbau-, Ernte und Konservierungspraktiken erstellen.
Download Flyer:
Mit Vielfalt punkten – Bauern beleben die Natur (287 KB)
FiBL-Kontakt: Oliver Balmer

