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Forschungsschwerpunkte Lebensmittelqualität und Verarbeitung

Lebensmittelsicherheit

Der Markt für Bioprodukte wächst rasant, Handelsströme werden zunehmend international, und beim Bezug von Ökorohstoffen treten vielerorts Engpässe auf. Beim Transport vom Feld über Sammelstelle, Eisenbahn- und Schiffstransport, Silo, Mühle und Bäckerei in den Laden kreuzen sich die Wege von biologischen und konventionellen Produkten. Verwechslungen, Vermischungen und Verschmutzungen müssen ausgeschlossen werden. Damit steigen insgesamt die Anforderungen an die Qualitätssicherung der Bioprodukte. Optimierungen entlang der Produktions-, Verarbeitungs- und Transportketten sind möglich.

Bei Rückstandsfällen (beispielsweise aus Abdrift, direkter Anwendung oder Schädlingsbekämpfung) berät das FiBL betroffene Landwirte, Verarbeitungs- und Handelsfirmen hinsichtlich Herkunft und Vermeidung.

Durch Kurse, Projekte, Beratungen und Publikationen wirkt das FiBL als Informationsplattform und unterstützt die Akteure im Biolandbau (Produzenten, verarbeitende Betriebe, Handel, Kontroll- und Zertifizierungsstellen sowie die Lebensmittelüberwachung) bei der Sicherung der Bioproduktion entlang der ganzen Warenflusskette. Das FiBL arbeitet seit mehr als zehn Jahren in diesem Bereich und kann auf eine grosse Datenmenge an Informationen, Analysen und Fallstudien zurückgreifen. Ein besonderer Schwerpunkt dieses Forschungsbereiches ist die Bekämpfung von Lagerschädlingen.

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Laufende Projekte

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Produktqualität und Gesundheit

Die Qualität von biologischen Erzeugnissen, ist ein grosses Thema in den Medien und in der Öffentlichkeit. Biolebensmittel unterscheiden sich tatsächlich in vielen Qualitätsfaktoren von solchen aus anderen Anbausystemen. Das FiBL interessiert sich vor allem für die wissenschaftlichen Zusammenhänge zwischen der gewählten Anbaumethode und den daraus entstandenen Produktqualitäten der Lebensmittel mit Schwerpunkt sensorische Qualität. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen aus Forschung und Industrie werden die Inhaltsstoffe von Rohwaren aus Anbauversuchen untersucht und geeignete Verarbeitungsverfahren weiterentwickelt. Ziel der Forschung ist es, eine hohe sensorische Qualität zu erreichen und den Einsatz von Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffen so weit wie möglich zu reduzieren.

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Regula Bickel

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Lebensmittelverarbeitung

Neben Frischprodukten gelangen auch verarbeitete Bioprodukte auf die Teller der Konsumierenden, und zwar in wirtschaftlich bedeutendem Ausmass. Daher gilt es, die Bio-Idee nicht nur auf der Rohstoffebene, sondern auch im Verarbeitungsbereich längerfristig weiterzuentwickeln und zu etablieren. Es braucht Konzepte für umweltfreundliche und nachhaltige Verarbeitungsverfahren, Rezepturen und Verpackungen. Neben schonenden Verarbeitungsmethoden werden Aspekte wie die sensorische Qualität, der minimale Einsatz von Zusatzstoffen, die Frische sowie die Authentizität zu wichtigen Qualitätskriterien. Das FiBL nimmt sich dieser Fragen an und entwickelt in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Forschung, Kontrolle und Industrie Lösungen und Verbesserungen. Erfahrungen aus Forschungsprojekten und ein weites Kompetenznetzwerk ermöglichen es dem FiBL, lösungsorientierte Beratung im Bereich Verarbeitung und Handel sowie spezielle Fachtagungen anzubieten.

 

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Regula Bickel

Laufende Projekte

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Nachhaltigkeit

Die praxisorientierte Umsetzung von Nachhaltigkeitsbewertungen in der Biolebensmittelproduktion ist ein wichtiges Ziel für das Lebensmittel-Team. Gewerbliche und industrielle Verarbeitungsunternehmen von Bioprodukten sollen auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt werden. Die Entwicklung von Tools für die Biobranche wird auch für die nachgelagerten Stufen weiterverfolgt.

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