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Thomas Lindenthal

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Stefan Hörtenhuber

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Thema: Biolandbau und Klimaschutz

Regenwurm im Boden

Biolandbau und Klimaschutz auf www.fibl.org

Klima

Die Ökobilanzierung von Lebensmitteln gewinnt an Bedeutung, weil viele Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend auf die Umweltverträglichkeit ihres Konsums achten.

Das Team von FiBL Österreich rund um Thomas Lindenthal arbeitet seit dem Jahr 2008 an Treibhausgasbilanzierungen (CO2-eq-Emissionen*) im Lebensmittelbereich in Kooperation mit dem FiBL Schweiz und FiBL Deutschland.

Bei der Treibhausgasbilanzierung werden bisher zu wenig beachtete Aspekte wie Tropenwaldzerstörung durch Soja-Anbau oder die CO2-Speicherung durch Humusaufbau in der biologischen Landwirtschaft berücksichtigt. Die Treibhausgasbilanzierung erfolgt entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Lebensmitteln (Landwirtschaftliche Produktion inkl. seiner Vorprozesse bis zum Handel). Im Anschluss daran werden Handlungsfelder und Potenziale zu Treibhausgaseinsparung ermittelt.

Am FiBL Österreich wurden / werden in mehreren Forschungsprojekten über 400 verschiedene Lebensmittel hinsichtlich ihrer CO2-eq-Emissionen bilanziert.

* CO2-eq: CO2 Äquivalente siehe Methode

Ausgewählte Projekte

Methode

Die Treibhausgasbilanzierung wurde entsprechend den Richtlinien der IPCC (2007) als Life Cycle Assessment (LCA) bilanziert. Hierfür wurde vom FiBL Österreich ein Klimabewertungsmodell entwickelt, das sich eng an die internationalen Ökobilanzierungsrichtlinien (ISO-Richtlinien 14040 und 14044) anlehnt. Dabei werden alle relevanten Treibhausgasemissionen erfasst:

  • Kohlendioxid (CO2)
  • Methan (CH4)
  • Lachgas (N2O)

Diese drei Treibhausgase wurden entsprechend ihrer Klimawirkung als "CO2-Äquivalente" (CO2-eq) zusammengefasst.

Neben Primärdaten von den Auftraggeberinnen und Auftraggebern wurden / werden Sekundärdaten von internationalen Publikationen zu CO2-Bilanzen von Lebensmitteln ebenso herangezogen wie Datenbanken GEMIS 4.42 und ECOINVENT v2.0 sowie nationale und internationale Statistiken.