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Axel Wirz

Axel Wirz
Dipl.-Ing. agr. (FH) / Betriebswirt (IDB)

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Regionalvermarktung

Regional, Regionalität und Regionalvermarktung werden inzwischen als Schlagwörter in allen Bereichen des Alltagslebens und in der Wirtschaft verwendet.

Der Trend Regionalität ist aus dem Verlangen nach Überschaubarkeit und Sicherheit in einer immer stärker globalisierten und anonymisierten Welt und dem Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit unseres Handelns in einem komplexen System entstanden. Die Grundidee der Regionalvermarktung ist die Steigerung der Wertschöpfung in der Region, der Erhalt von Arbeitsplätzen, eine intakte Infrastruktur zur Aufrechterhaltung der Nahversorgung und der Erhalt eines vielfältigen Kulturraumes. Die Regionalvermarktung stabilisiert durch Vielfalt die Widerstandsfähigkeit einer Region („Regionale Resilienz“) und bringt die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteure zusammen.

Das FiBL Deutschland bietet in diesem komplexen Themenfeld wissenschaftliche Serviceleistungen für die unterschiedlichen Akteure der Regionalvermarktung, von der Landwirtschaft und Direktvermarktung, der Verarbeitung bis zum Handel und den Verbrauchern.

Ausgewählte Projekte im Arbeitsbereich Regionalvermarktung:

Gutachten „Entwicklungen von Kriterien für eine bundesweites Regionalsiegel“

Ziel des Gutachtens ist es, Kriterien für ein bundesweit geltendes Regionalzeichen zu entwickeln, damit der Begriff Regionalität für den Verbraucher transparent und wahrhaftig definiert wird. Dazu sollte unter Beachtung bereits bestehender Siegel und Marken die Abgrenzung der Region, die Produktionstiefe und der Anteil an Rohstoffen aus der Region definiert und die optionale Einbindung von Zusatzkriterien erörtert werden. Des Weiteren sollten Realisierungsmodalitäten ausgearbeitet werden und auf ihre Akzeptanz mit Schlüsselpersonen aus der Branche erörtert werden.
Gutachten: "Entwicklung von Kriterien für ein bundesweites Regionalsiegel"

Gemeinsamer Abschlussbericht der drei Projekte „Regionalfenster – Erprobung und Evaluierung“, „Regionalfenster – Prüf- und Sicherungssystem“ und „Regionalfenster – Evaluierung der Verbraucherakzeptanz“

Auf Basis des Gutachtens „Entwicklungen von Kriterien für eine bundesweites Regionalsiegel“ wurde der Deklarationsansatz „Regionalfenster“ als vielversprechender Ansatz zur Kennzeichnung von regionalen Lebensmitteln identifiziert. In den drei Teilprojekten wurde ein Prototyp des Regionalfensters mit einem Prüf- und Sicherungssystem entwickelt, in der Praxis erprobt und die Akzeptanz bei Verbrauchern und Händlern evaluiert.
Vorläufiger Abschlussbericht (5.5 MB)
Kurzfassung (138 KB)

Gutachten „Bedarfs-, Potenzial- und Machbarkeitsstudie für die Entwicklung einer wirksamen Regionalvermarktung in der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft“

Auftrag und Ziel der Studie war es, ein Handlungskonzept zur künftigen Stabilisierung und zum Ausbau der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft auf den regionalen Märkten zu entwickeln. Das Handlungskonzept entstand auf Basis der Beschreibung der Grundlagen und Ziele der Regionalvermarktung, abgeleitet für Sachsen, der Analyse der Ausgangssituation in Sachsen und der Einbindung der sächsischen Akteure in einem partizipativen Entwicklungsprozess.
Abschlußbericht: Sächsische Lebensmittel regional vermarkten – eine Bedarfs-,  Potenzial- und Machbarkeitsstudie (6.3 MB)