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IFOAM, FiBL, SÖL, NürnbergMesse
Presse-/Medienmitteilung
Mehr als 26 Millionen Öko-Hektar weltweit
IFOAM, FiBL und SÖL präsentieren neue Zahlen zum Bio-Landbau
auf der BioFach
Bonn/Frick/Bad Dürkheim Nürnberg, 23.02.2005 - Die
Internationale Vereinigung biologischer Landbaubewegungen (IFOAM),
das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und
die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) legen zur BioFach
2005 die überarbeitete und aktualisierte Ausgabe der Studie "The
World of Organic Agriculture - Statistics and Emerging Trends 2005" vor.
Die Studie, die mit Unterstützung der NürnbergMesse erstellt
wurde, wird am Freitag den 25.02.2004 um 10.00 Uhr (Raum Brüssel)
auf der Weltleitmesse für Naturkost präsentiert.
Der Studie zufolge werden mittlerweile weltweit mehr als 26 Millionen
Hektar der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch
bewirtschaftet und zertifiziert (Stand der Erhebung: Februar 2005).
Im Vergleich zum Vorjahr hat die globale Biofläche um mehr
als 2 Millionen Hektar zugenommen. „Das entspricht einer
Zunahme von knapp zehn Prozent" erläutert Helga Willer
vom FiBL.
Die größte Bio-Fläche befindet sich in Australien
mit 11,3 Millionen Hektar, gefolgt von Argentinien (2,8 Millionen
Hektar) und Italien mit über einer Million Hektar. Deutschland
liegt im weltweiten Vergleich auf Platz sieben (734'027 Hektar).
Was den Anteil der Bio-Fläche an der gesamten landwirtschaftlichen
Nutzfläche angeht, so sind die europäischen Alpenländer
sowie Skandinavien Spitzenreiter. In der Schweiz werden mehr als
zehn Prozent der Landwirtschaftsfläche ökologisch bewirtschaftet.
Deutschland liegt mit 4,3 Prozent im internationalen Vergleich
an dreizehnter Stelle.
Der globale Markt wird nach Angaben des Marktforschungsinstituts
Organic Monitor für das Jahr 2003 mit 25 Milliarden US Dollar
beziffert, wobei der größte Teil der Bio-Produkte in
Europa und Nordamerika umgesetzt wird.
Bernward Geier von der IFOAM erwartet auch für die nächsten
Jahre ein gesundes Wachstum der Biofläche und des globalen
Marktes, unter anderem weil der Biolandbau jetzt immer mehr Unterstützung
von Regierungen und Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit
erhält.
Die globale Bio-Landbaustatistik wird zum sechsten
Mal auf der BioFach präsentiert. Neben dem umfangreichen Zahlenmaterial
sowie zahlreichen Abbildungen sind auch die Berichte zur Situation
und Entwicklungstendenzen in den Kontinenten von Fachleuten vollständig aktualisiert
worden. Außerdem wurde die Studie um ein Kapitel zu Öko-Landbau
und nachhaltige Entwicklung ergänzt.
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Kontakt
Dr. Helga Willer, Forschungsinstitut für
biologischen Landbau (FiBL), Ackerstr., CH-5070 Frick, Tel. +41
79 2180626, Fax +41 62 8657-273
E-Mail
Internet
Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL), Weinstr. Süd 51, D-67098 Bad Dürkheim, Tel
+49 6322 98970-0, Fax +49 6322 98970-1
E-Mail
Internet
Bernward Geier, International Federation of
Organic Agriculture Movements (IFOAM),
Charles-de-Gaulle-Str. 5, D-53113 Bonn, Tel. 49 228 92650-10
E-Mail
Internet
NürnbergMesse, BioFach, Messezentrum Nürnberg,
D – 90471 Nürnberg, Tel: +49 911 8606-0, Fax:+49 911
8606-8228
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FiBL Forschungsinstitut für biologischen
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Last Update
23.02.2005
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