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Erste europäische Publikation zum Biolandbau in Science
(Frick, 30.5.2002) Nun findet der Biolandbau Gehör in der
weltweiten Wissenschaftergilde. Der DOK-Versuch, der die konventionelle
landwirtschaftliche Praxis seit 24 Jahren mit dem biologischen
Anbau vergleicht, wurde Ende Mai 2002 in der renommierten Wissenschaftszeitschrift
Science vorgestellt. Der Versuch zeigt mit eindrücklichen
Zahlen, dass der Biolandbau schonender, effizienter und nachhaltiger
ist.
Die FiBL-Medienmitteilung anlässlich der Science-Veröffentlichung
kann hier abgerufen werden.
Grosses Presseecho:
«Science»-Artikel über den DOK-Versuch wirft hohe Wellen
Der Artikel über den DOK-Versuch in der Wissenschaftszeitschrift
"Science" hat in der Presse hohe Wellen geworfen.
Verschiedene deutsche Zeitschriften und Radiostationen widmeten
dem Biolandbau grosse Hintergrundberichte und verlinkten die Resultate
aus dem DOK-Versuch mit dem Nitrofenskandal. So geschehen in der
Zeitschrift Stern,
der die Frage «Wie gut ist Bio?» in der Ausgabe vom 6. Juni
2002 eine Titelgeschichte wert war.
Die Resultate aus dem 24-jährigen Langzeitversuch werden herbeigezogen,
um der verunsicherten Bevölkerung das Vertrauen auf die Bioprodukte
und die Agrarpolitik der Grünen Agrarministerin Renate Künast
zumindest teilweise wieder zurückzugeben. Auch die Berliner Zeitung,
die Welt
sowie die Süddeutsche
Zeitung stellten den Versuch prominent dar.
Sogar in den USA wurde der Versuch über «Science» hinaus dargestellt.
In weiteren Wissenschaftsblättern, aber auch in der Tageszeitung
Los Angeles Times. In der Schweiz berichteten alle bedeutenden
Tageszeitungen über die wissenschaftlichen Lorbeeren, die sich
das FiBL holte. Dazu ein Ausschnitt aus dem Kommentar von Adrian
Heuss aus der Basler
Zeitung: Fortschritt schreitet immer rasanter fort. Nicht
grundlos hängen die Worte «publiziere oder verschwinde» wie ein
Damoklesschwert über manchem Laborleiter. Wissenschaftliche Erkenntnisse
müssen subito veröffentlicht werden. Dieser Druck führt zu teils
sonderbaren Auswüchsen. Forscher sprechen beispielsweise von der
kleinsten zu publizierenden Einheit, die einem Fachmagazin untergejubelt
werden kann. Wie ein Urgestein ragt dagegen der DOK-Versuch aus
dieser kurzlebigen Forschungswelt heraus.
Alfred Schädeli, bioaktuell, 6-2002
Auskünfte
Falls Sie weitere Fragen zum DOK-Versuch haben,
so wenden Sie sich an die Autoren des Science-Artikels
Bei Fragen zum Biolandbau allgemein wenden Sie
sich bitte an
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