FiBL-Medienmitteilung
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(Bad Dürkheim / Berlin, 11.1.2002)
www.oekolandbau.de/nrw -
unter dieser Adresse finden Landwirte, Bäcker, Metzger und Gastronomen jetzt
alle wichtigen Infos zum Öko-Landbau im Internet. Auf der Grünen Woche
in Berlin schaltete
NRW-Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn heute eines der umfangreichsten
Informationssystem zum Öko-Landbau für Surfer frei.
Auf mehr als 1.200 Internetseiten bietet das "Fachinformationssystem Ökologischer
Landbau" umfassende Grundlagen und Expertentexte zu allen Themen rund um
die Ökologische Landwirtschaft. Ergänzt wird das Angebot um einen Katalog
der im Ökolandbau zugelassenen Betriebsmittel, Folientexte zum Herunterladen,
Veranstaltungskalender sowie zahlreiche Literaturhinweise, Adressen und Links
zu weiteren Angeboten im Netz. Ziel der Landesregierung ist es, den ökologischen
Landbau in Nordrhein-Westfalen zu stärken und
deutlich auszuweiten. Mit einem umfangreichen Informationsangebot zum
Ökologischen Landbau im Internet wird ein weiterer Baustein der Informationsinitiative
bereitgestellt.
Das Internetangebot wurde von der Stiftung Ökologie und Landbau (SÖL)
und dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL) Berlin mit Unterstützung
weiterer Experten u.a. von der Landwirtschaftskammer Rheinland erarbeitet. Angesprochen
werden Betriebe, die sich für die Umstellung interessieren sowie bereits ökologisch
wirtschaftende Betriebe und Verarbeitungsunternehmen, Berater und Multiplikatoren. "Das
Fachinformationssystem Ökologischer Landbau NRW gehört zu den umfangreichsten
Informationsangeboten zum Ökologischen Landbau im deutschsprachigen Raum",
so Uli Zerger, Geschäftsführer der SÖL.
Bäckereien, Molkereien, Metzgereien und Großküchen können
sich informieren, wie sie Öko- Produkte in ihr Angebot integrieren können,
denn eine starke Ausweitung des Ökologischen Landbaus wird nur dann gelingen,
wenn Verarbeitungs- und Handelsunternehmen mitziehen. Neben der klassischen Form,
die Informationen im Internet selbst zu recherchieren, bietet das Fachinformationssystem
30 "Führungen" bzw. "guided tours". In
themenspezifischen Führungen können sich Landwirte und Verarbeitungsunternehmen
einen ersten Überblick verschaffen. Unter der Rubrik "Selbst recherchieren" gibt
es Hintergrundinformationen, die auch für erfahrene Betriebsleiter, Berater
und Multiplikatoren interessant sind.
Das Medium Internet ermöglicht es, Informationen preiswert und stets aktuell
bereit zu stellen. "Das Internet-Projekt belegt, dass Öko-Landbau und
Technik keineswegs Gegensätze darstellen. Vielmehr ist der Öko-Landbau
ein sehr modernes Verfahren, das durch die Berücksichtigung komplexer ökologischer
Zusammenhänge einen hohen Kenntnisstand erfordert. Mittels Internet können
diese Informationen bereitgestellt werden", erläutert Robert Hermanowski,
Projektleiter beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). Die
Internetseiten sollen laufend ergänzt und aktualisiert werden.
Für potentielle Nutzer ohne Erfahrung im Internet werden Schulungen angeboten,
die in das Internet und das Fachinformationssystem einführen.
Weitere Informationen:
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen,
Referat Ökologischer Landbau, Wolfgang Neuerburg, D-40190 Düsseldorf,
Tel. +49-211-4566-254, Fax +49-211-4566-456, E-Mail: Neuerburg@munlv.nrw.de,
Internet: http://www.munlv.nrw.de
Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) Berlin e.V.,
Dr. Robert Hermanowski,
Rungestraße 19,
D-10179 Berlin,
Tel. +49-69-774
224,
Fax +49-69-706 266,
E-Mail,
Internet: www.fibl.org
Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL), Dr. Uli Zerger, Weinstraße
Süd 51,
D-67098 Bad Dürkheim, Tel +49-6322-989 70-223, Fax: +49-6322-989 701,
E-Mail: zerger@soel.de, Internet: www.soel.de |
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