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Im Dezember hat die Fachkommission Getreide der Bio Suisse
die letzte der Sortenlisten verabschiedet: Futterbau und übrige
Ackerkulturen. Zusammen mit den bereits früher erschienenen
Sortenlisten Getreide und Kartoffeln sowie den überarbeiteten
Sortenlisten Kräuter, Zierpflanzen und Gemüse sind
nun alle Sortenlisten für die Aussaat 2005 erhältlich.
Sie können entweder auf Papier bestellt oder elektronisch
im Internet abgerufen werden. Neu sind die Sortenempfehlungen
und die Angaben zur Verfügbarkeit von biologischem Saat-
und Pflanzgut in jeweils einer Liste zusammengefasst.
Bei den Ackerkulturen ist das Angebot an Biosaatgut gestiegen.
Drei weitere Sorten dürfen zukünftig nur noch in
Bioqualität eingesetzt werden. Beim Mais sind dieses
Jahr viel versprechende neue Sorten in Bioqualität erhältlich.
Hier werden Ausnahmebewilligungen zur Verwendung von konventionellem
Saatgut nur noch sehr restriktiv vergeben.
Im Futterbau wurde der Bioanteil in den Kleegrasmischungen
für das Jahr 2005 auf 30 Prozent belassen. Grund dafür
war die weltweit schlechte Ernte von Gräsersamen. Das
Angebot an biologischem Gemüsesaatgut wächst nur
langsam, da für viele grosse Zuchtfirmen der Biomarkt
immer noch zu wenig lukrativ ist. Bei vielen Sorten ist daher
nach wie vor der Gebrauch von konventionellem ungebeiztem
Saatgut möglich.
Weitere
Informationen
Ansprechpartner
am FiBL: Andreas Thommen
Informationen
zu Biosaatgut: www.biosaatgut.fibl.org
Aktuelle
Sortenlisten
Die
Listen können im Shop herunter geladen oder bei uns
telefonisch bestellt werden (Telefon 062 865 72 72)
Berater-Info:
Maissorten
für den biologischen Anbau
Ausführlicher
Artikel
in bioaktuell 01/2005 (.pdf)
Bild:
Thomas
ALföldi
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