Neugierde geweckt: pro-Q nicht nur für Landwirte
interessant
Das FiBL-Projekt „pro-Q“ hat zum Ziel die Qualität
der Biomilchproduktion zu verbessern. Die Tiergesundheit
soll verbessert und damit antibiotische Behandlungen minimiert
werden. Angesetzt wird dabei, wie in den Biorichtlinien vorgesehen,
beim Haltungssystem und beim Herdenmanagement. Die FiBL-Tierärzte
besuchen jeden teilnehmenden Betrieb mehrmals und erheben
Daten zu Fütterungstechnik und Melkarbeit. Von jedem
Euterviertel der gesamten Herde werden Milchproben gezogen
und bakteriologisch sowie nach Zellgehalt untersucht. Im
nächsten Schritt bespricht das Pro-Q-Team mit den Bäuerinnen
und Bauern und dem Tierarzt des Hofes die Situation im Stall.
Gemeinsam werden Massnahmen formuliert, mit dem Ziel, die
Tiergesundheit zu verbessern und den Antibiotikaeinsatz zu
minimieren. Kühe mit Euterproblemen werden vor dem Trockenstellen,
nach dem Abkalben und im Fall akuter Erkrankungen genauer
beobachtet, gegebenenfalls untersucht und behandelt. Die
Bestandestierärzte werden bei Bedarf in die komplementärmedizinischen
Methoden eingeführt, besonders in die Homöopathie.
Ab 2005, dem dritten Projektjahr, wird das FiBL die Massnahmen
auch betriebswirtschaftlich untersuchen.
Das FiBL sucht noch interessierte Betriebe, die sich an
dem Projekt beteiligen möchten.
Bei Fragen wenden Sie
sich bitte an pro-q@fibl.org.
Formular
zur Interessensbekundung (.pdf)
Weitere
Informationen
Bild:
Thomas Alföldi,
FiBL
Download (.zip,
300dpi, .jpg)
Kontaktpersonen
am FiBL: Fritz Heil
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