Weinlese am FiBL – Hoffnung auf guten Jahrgang
Nach viel Mehltau im Sommer und einem verregneten Herbst
mit Graufäule, stand Anfang November am FiBL die Weinlese
an, Ergebnis: über drei Tonnen Blauburgunder mit 90° Öchsle.
Andreas Häseli ist zufrieden. „Trotz starker Einschränkungen
im direkten Pflanzenschutz aber mit konsequenter Umsetzung
von indirekten Massnahmen konnten wir sowohl qualitativ wie
auch quantitativ eine gute Ernte einbringen.“ Der Wissenschaftler
stellt mit seinem Team die ehemaligen Staatsreben auf biologische
Wirtschaftsweise um.
Anfang des Jahres hat das FiBL 340 Aren Reben vom Kanton
Aargau übernommen. Insgesamt 400 Aren werden nun biologisch
bewirtschaftet. Die Umstellung macht sich auch in der Kellerwirtschaft
bemerkbar: Chemisch-synthetische Hilfsmittel bleiben aussen
vor. Zucker und schweflige Säure werden verglichen mit
konventioneller Weinbereitung nur in sehr geringen Mengen
eingesetzt. Das FiBL will zeigen, dass es möglich ist,
mit biologischem Rebbau auch im Fricktal gute Qualität
und eine ansprechende Menge zu erreichen.
Bild:
Thomas Alföldi,
FiBL
Download (.zip,
300dpi, .jpg)
Kontaktpersonen
am FiBL: Andreas
Häseli
|